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Mit Blessur wieder im Fahrplan
Nach der Havarie der Rostocker Schwedenfähren im Trelleborger Hafen ist die „Skane“ weiter im Einsatz
16. März: Nach der Havarie zwischen den Fähren „Tinker Bell“ (TT-Line) und „Skane“ (Stena Line) im Trelleborger Hafen ist die große Stena-Fähre trotz Blessur wieder im Fahrplan. Der Warnemünder Fahrgastschiffer Thomas Meissner fotografierte sie gestern einlaufend und am Anleger im Hafen. Die Beule am Bug ist deutlich erkennbar. Wie ein Sprecher der Stena-Line erklärte, hätten die Untersuchungen der Behörden und der Klassifizierungsgesellschaft aber keine sicherheitsrelevanten Mängel festgestellt. Wann die TT-Line-Fähre „Tinker Bell wieder einsatzfähig ist, war noch unklar. Trotz des heftigen Zusammenpralls wurde niemand ernsthaft verletzt. Auf der „Skåne” befanden sich zu diesem Zeitpunkt rund 130 Passagiere, die anschließend von Bord mussten. Die „Tinker Bell“ kam gerade frisch aus der Werft im litauischen Klaipėda und hatte deshalb keine Passagiere an Bord. Sie sollte eigentlich zurück in den Verkehr zwischen Trelleborg und Rostock bzw. Travemünde gehen. Die schwedischen Behörden ermitteln die genauen Umstände der Kollision. Der Zustand der beiden Fähren wurde unter anderem mit Tauchern untersucht.
Die Ursache für den Unfall soll ein technischer Defekt der Steuerung an der TT-Line-Fähre „Tinker Bell“ gewesen sein, die die am Kai liegende Stena-Fähre bei der Einfahrt regelrecht rammte, wie Augenzeugen berichteten. rfra
Strand-Arena öffnet im Juni
16. März: Direkt unterhalb des Leuchtturms und des Teepotts befindet sich von Juni bis August einer der schönsten Veranstaltungsorte direkt an der Ostsee: Die Strand Arena Warnemünde. Am feinen Sandstrand des Seebades errichtet die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde jedes Jahr die multifunktionale Open-Air-Location für Sport und Kultur. Sie dient nicht nur als einzigartiger Austragungsort, sondern steht auch als Eventlocation zur Verfügung.
Beispielsweise finden dort große Sportevents wie die Deutsche Meisterschaft im Beachsoccer, der DLRG Cup mit den besten Rettungssportlerinnen und ‑sportlern Europas, das internationale Functional-Fitness-Event “Battle The Beach” oder Segelwettbewerbe zur Warnemünder Woche statt.
Digital-Stammtisch für Senioren
15. März: Der nächste Digital-Stammtisch für Senioren in Warnemünde findet morgen um 10.30 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche Warnemünde, Kirchenplatz 4, statt. Darauf weist der Ortsbeirat Warnemünde/ Diedrichshagen hin. Der Raum befindet sich im ersten Obergeschoss und ist auch mit einem Fahrstuhl erreichbar.
Besondere Schwerpunkte sind in diesem Monat unter anderem der „Account – Einstellungen zur Sicherheit“ sowie Browser und Notrufe. Die Teilnehmer können ihre Kenntnisse der digitalen Welt auffrischen und sich gemeinsam informieren. Alle Fragen zum digitalen Alltag auf Smartphone und Co. sind willkommen. Der gemeinsame Austausch soll Sicherheit im Netz und Mobilität im Alter unterstützen.
Die kostenfreie Veranstaltung ist ein Angebot der Ehrenamt-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern, der Evangelischen Kirche Warnemünde und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Rostock. https://rathaus.rostock.de/media/rostock_01.a.40.de/upload/digi_tisch_202603_Seite_1.jpg
Fahrt zum Fehmarnbelt-Tunnel
15. März: Am 21.März geht es mit der Scandlines Fähre nach Gedser und von dort per Bus zur Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels. Wie Karsten Schiebe informiert, sind noch drei Plätze für diese Tagestour frei, sodass Kurzentschlossene noch eine Chance haben. Zunächst geht es zur Tunnelbaustelle mit Führung im Besucherzentrum und Besuch der neuen Aussichtsplattform. Allerdings ist auf dieser Tour nicht die Fahrt mit der Museumsbahn dabei. Deshalb ist sie auch etwas preiswerter. Sie kostet 139 Euro. Ansonsten sind Frühstück und Abendessen auf der Fähre inklusive. Treffpunkt ist um 8 Uhr am Fährcenter im Überseehafen, zurück geht es mit der 18-Uhr-Fähre, sodass die Teilnehmer gegen 20 Uhr wieder in Rostock sind. Anmeldungen unter karsten-scheibe@t‑online.de:
Ab morgen dürfen Geschäfte sonntags öffnen – vorerst
14. März: Ab morgen dürfen ausgewählte Geschäfte in Warnemünde wieder sonntags öffnen. In welchem Zeitraum und wer überhaupt, das ist derzeitig völlig offen. Denn das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat mit Urteil vom 12. März 2026 die derzeitige Öffnungszeitenverordnung des Landes für unwirksam erklärt. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Alle Details unter. Land und Leute
Seenotretter suchen Helfer
14. März: Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sucht für ihr Informationszentrum in Warnemünde weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Öffentlichkeitsarbeit. Wenn Sie Zeit und Lust haben, sich zu engagieren, dann sind Sie hier genau richtig. Alle Details unter: Land und Leute
Einladung: Frühjohr bi uns tau Hus
14. März: Unter dem Motto “Frühjohr bi uns tau Hus” gibt es am morgigen 15. März um 17 Uhr im Gemeindehaus Warnemünde, Kirchenplatz 4, wieder “Plattdüütsch in de Schummerstann” . Wie Astrid Schumann, Vors. Arbeitskrink, sagt, will man an diesem Tag so richtig in die bunte Welt des Frühlings eintauchen. Geschichten, Gedichte und Lieder über das Erwachen von Mensch und Natur, über die Frühjahrsgefühle bis hin zum lästigen Frühjahrsputz stehen auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

Regina Groß, Leiterin des Tierheims in Schlage, freut sich über den Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro, den ihr Hotel-Hübner-Chef Christoph Gäbler übergibt. Foto: Hotel Hübner
1000 Euro für bedürftige Vierbeiner
12. März: In der Post aus dem Hotel Hübner heißt es: Heute überreichte unser Hoteldirektor Christoph Gäbler eine Spende von 1000,00 Euro an die Leiterin des Tierheims Schlage, Regina Groß. Wie schon im vergangenen Jahr konnte bei einer Personal-Weihnachtsfeier und bei der Gäste-Silvestertombola genug Geld gesammelt werden, um unseren felligen Freunden im Tierheim etwas zu helfen.
Unsere Mitarbeiter sind große Tierliebhaber und es ist unserem Team eine Herzensangelegenheit, das Leid ausgesetzter bzw. herrenloser Tiere zu lindern und zu helfen, ihnen einen so angenehm wie möglichen Aufenthalt in Schlage zu ermöglichen. In diesem Jahr besuchte uns wieder Regina Groß in Warnemünde und so konnte sie auch unsere Hotels besichtigen.
In diesem Jahr wird das Geld wieder dringend benötigt und fließt in die aufwendige Pflege der vielen „Neuzugänge“ und das benötigte Futter für die Tiere. Wir freuen uns, dass wir ein weiteres Mal dabei helfen konnten, den Tieren den Aufenthalt im Tierheim etwas angenehmer zu gestalten.
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
12. März: Die Vorbereitungen für die nunmehr 88. Warnemünder Woche, die vom 4. bis 12. Juli 2026 stattfindet, laufen auf Hochtouren. Alle Details unter: Land und Leute
Musical-Dinner im Kurhaus
12. März: Auf ein Musical- Dinner dürfen sich Freunde dieses Genre am 25. September freuen. Denn dann können sie um 19.30 Uhr im Kurhaus Warnemünde ein Show-Programm der Extraklasse und Highlights aus den erfolgreichsten klassischen und aktuellen Musicals wie „König der Löwen“, „Mama Mia“, „Das Phantom der Oper“ oder „Tanz der Vampire“ erleben. Zudem können die Gäste die kulinarische Vielfalt aus aller Welt an einem Gala-Büfett erleben
Der unvergessliche Musical-Abend verspricht ein Ambiente, das das Flair der großen Bühnen mit Live-Gesang und originalgetreuen Kostümen an die Ostsee brngt. Der Ticketpreis von 115 Euro schließt einen Welcome-Drink, die Show und das Dinner-Büfett ein.
Zum Tag der Druckkunst wird im Munch-Haus eine Ausstellung mit zeitgenössischen Druckgrafiken von drei Künstlerinnen eröffnet. Foto: Munch-Haus
Neue Ausstellung im Munch-Haus
11. März: Eine neue Ausstellung wird am Sonnabend, 14. März, um 15 Uhr im Edvard-Munch-Haus Am Strom 59 eröffnet. Zum vierten Mal lädt das Haus im Kontext des Tages der Druckkunst Künstlerinnen ein, zeitgenössische druckgrafische Positionen zu zeigen. Das Ausstellungsformat „hoch_tief_flach_durch – druckgrafische Positionen IV“ präsentiert in diesem Jahr unter dem Titel Im offenen Blau Arbeiten der Künstlerinnen Andrea Ackermann, Rita Lass und Ellen Möckel.
Die ausgewählten Künstlerinnen arbeiten mit unterschiedlichen Techniken und übersetzen eigenständige künstlerische Sichtweisen und Haltungen in Abdrücke, Spuren und Wiederholungen. Im offenen Blau versteht sich als ein weiter Denkraum. Das Meer bildet dabei einen inhaltlichen Anker – als Bildmotiv, als kultureller Resonanzraum, mariner Lebensraum und als sensibles Ökosystem. Das offene Blau steht ebenso für Horizont, Ferne, Übergänge und Zwischenräume – atmosphärisch, politisch, emotional. Es kann Tiefe bedeuten oder Leere, Sehnsucht oder Bedrohung, Erinnerung oder Möglichkeit. Das offene Blau zeigt sich in den Druckwerken konkret und abstrakt, landschaftlich und metaphorisch, materiell, prozesshaft und konzeptionell.
Die Ausstellung ist bis zum 3. Mai jeweils von Freitag bis Sonntag zwischen 12 und 17 Uhr geöffnet.
Immer mehr Gäste in Rostock und Warnemünde
11. März: Hinsichtlich Ankünfte und Übernachtungen hat Rostock nach aktuellen Zahlen des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern das bisherige Rekordjahr 2019 übertroffen. 2025 wurden insgesamt 908.800 Ankünfte von Gästen in Rostock und Warnemünde registriert, ein Plus von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen stieg auf 2.317.693 und damit um knapp 3,9 Prozent. Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2019 stiegen die Ankünfte um knapp 10 und die Übernachtungen um 1,2 Prozent. Auch die in den Betrieben angebotenen Schlafgelegenheiten werden mehr. 16.720 im Jahr 2025 stehen 15.757 im Jahr 2024 gegenüber. Weitere Betten sollen hinzukommen. Alle Details unter: Land und Leute
Nikolai Denisov: Mit meinem Klavier um die Welt
11. März: “Mit meinem Klavier um die Welt“ ist das Motto eines Abends mit dem bekannten Konzert-Pianisten Nikolai Denisov am 23. Mai um 19 Uhr im großen Saal des Warnemünder Kurhauses. Klassische Werke von Edvard Grieg, Claude Debussy und Franz Liszt verweben sich mit moderner Musik von Yann Tiersen und Ludovico Einaudi – begleitet von einer besonderen Moderation und stimmungsvoller Lichtgestaltung.
Der Direktor des Hotels Hübner, Christoph Gäbler, überreicht ASB-Projektmitarbeiterin Karen Herborn einen Check in Höhe von 2500 Euro für das Projekt “Wünschewagen”. Foto: Hotel Hübner
Hotel Hübner-Chef überreicht Spende für den Wünschewagen
10. März: Post erreichte uns aus dem Hotel Hübner. Darin heißt es: Eine Spende in Höhe von 2500 Euro überreichte der Chef des Hotels Hübner, Christoph Gäbler, an Projektmitarbeiterin Karen Herborn vom ASB-Landesverband. Die stattliche Summe ist für das Projekt „Wünschewagen“ bestimmt.
Das Wünschewagen-Projekt lebt ausschließlich von Spenden, Eigenmitteln des ASB und dem Engagement hunderter Ehrenamtlicher. Die Wünsche sind für die Fahrgäste und Begleitpersonen kostenfrei. Spenden helfen dabei, die Reisekosten zu den Wunschorten, die Schulungen der ehrenamtlichen Helfer, Dienstkleidung sowie Anschaffung und Ausstattung der Fahrzeuge zu finanzieren. Jede Unterstützung ermöglicht, letzte Wünsche wahr werden zu lassen.
Menschen am Ende ihres Lebens einen Wunsch zu erfüllen, das ist es, was Christoph Gäbler und sein Team von Herzen wollen. Das Team investiert jeden Tag alle seine Kräfte, den Gästen im Hotel einen schönen Aufenthalt in unserem traumhaften Warnemünde zu ermöglichen und ist dabei ziemlich erfolgreich. Diesen Erfolg zu teilen und jemandem einen letzten Wunsch zu erfüllen, der nicht mehr die Möglichkeit hat, sich ins Auto zu setzen und in den Urlaub zu fahren, dabei sollen die 2500 Euro helfen. Das Geld wurde während der alljährlichen Silvester-Tombola unter den Gästen gesammelt und bei der Weihnachtsfeier der Kollegen, die auch wieder ordentlich Lose gekauft haben, um das Projekt ebenfalls zu unterstützen. Wir sagen an dieser Stelle noch einmal „Herzlichen Dank“. Wir hoffen, dass unser Beitrag hilft, einem Menschen noch einmal ein wunderschönes Erlebnis zu ermöglichen und freuen uns schon heute auf eine weitere wunderbare Geschichte des Wünschewagens.
Yachthafenresidenz: Brand einer Außensauna
8. März: Zu einem Brand einer Außensauna der Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es heute am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine Besucher in der Sauna. Durch schnelles Handeln der Verantwortlichen vor Ort wurden keine Personen verletzt. An der voll ausgebrannten Sauna, die starke Rauchentwicklung verursachte, entstand geschätzter Sachschaden in Höhe von 50.000 Euro. Die Löscharbeiten der Feuerwehr Rostock dauerten bis 15:30 Uhr an. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Jagen in der Rostocker Heide – Begehscheine ausgeschrieben
8. März: Das Stadtforstamt Rostock bietet für das Jagdjahr 2026/2027 wieder die Möglichkeit, in der einzigartigen Landschaft der Rostocker Heide zu jagen. Interessierte Jäger können dafür verschiedene Jagderlaubnisscheine erwerben. Wer sich sowohl längerfristig für ein attraktives Jagdgebiet als auch für die Konzentration auf Naturerlebnis und jagdlichen Erfolg entscheiden möchte, findet in der Rostocker Heide dafür beste Voraussetzungen. Wer eine Jagderlaubnis erhalten möchte, sollte sein schriftliches und unterzeichnetes Gebot in einem verschlossenen Umschlag entsprechend Nr. 4 der im Katalog genannten Bedingungen im Stadtforstamt Rostock, Wiethagen 9b, 18182 Rostock, bis spätestens 13. März 2026 um 9 Uhr einreichen.
Vull dat platte Läben
7. März: Platt geschnackt wird am Sonnabend, 21. März, um 15 Uhr in der Begegnungsstätte Am Moor. Vorgetragen werden heitere Geschichten aus unserem Leben. Kaffee und Kuchen gibt es auch. Der Eintritt ist frei. Viel Spaß!
Terminänderungen bei Vortragsreisen
7. März: Wie Karsten Scheibe informiert, gibt es terminliche Änderungen bei den Vortragsreisen auf der Scandlines-Fähre „Berlin“. Der Vortrag mit Kapitän Diestel „Mit Filipinos, Tuvalus, Ukrainern und Chinesen zur See“ wird vorverlegt auf den 11. April. Der Vortrag mit Dr. Hartmut Schmied „BIG FIVE – Sagenhaftes auf Inseln der heimischen Ostsee“ findet nun am 23. Mai statt. Kontakt: karsten-scheibe@t‑online.de oder 0172⁄93 21 897.
Bauarbeiten am Knotenpunkt Wachtler-/ Kurhausstraße
6. März: Voll gesperrt wird ab Montag, 9. März, ab 9 Uhr der Knotenpunkt Wachtlerstraße/Kurhausstraße für den Fernwärmeausbau, so das Tiefbauamt. Der ampelgeregelte Knoten Richard-Wagner-Straße/ Parkstraße wird so angepasst, dass die Einbahnstraßenregelung in der Schillerstraße gedreht wird.

5. März: Die Pausen zwischen ihren Abfahrtszeiten nutzten Besatzungsmitglieder der Warnow Personenschiffahrt Kammel, um das Bollwerk zwischen Altem Strom und ihren Anlegestellen möglichst radikal vom Unkraut zu befreien. Eine schwierige Aufgabe und nur mittels des Einsatzes von Handwerkszeug war ein Erfolg zu sehen. Foto: mkad
Knirpsenland-Kinder erarbeiteten Museumsführer
5. März: Ein neuer Führer durch das Heimatmuseum Warnemünde, mitgestaltet von Kindern der Warnemünder DRK-Kita Knirpsenland für Kinder, liegt druckfrisch vor. In Kooperation mit dem ß‑Verlag erarbeiteten die Mädchen und Jungen Texte, gestalteten Illustrationen selbst und machten Geschichte für Gleichaltrige zugänglich. Alle Details unter: Land und Leute
Vortrag zu Generalvollmacht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
5. März: Nur wenige Menschen haben rechtzeitig für den Fall vorgesorgt, dass sie plötzlich nicht mehr in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen. Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung können jeden treffen. In solchen Momenten ist es entscheidend, dass der persönliche Wille klar und verbindlich festgehalten ist. In einem Vortrag der Volkshochschule erläutert eine erfahrene Rechtsanwältin Wichtiges zu den Themen wie: “Generalvollmacht: Was ist das und wie schützt sie Ihre Interessen?”, “Vorsorgevollmacht: Welche Befugnisse sollten Sie delegieren?” und “Patientenverfügung: Wie stellen Sie sicher, dass Ihre medizinischen Wünsche respektiert werden?”
Der Vortrag findet am 25. März 2026 um 17.15 Uhr in der Volkshochschule Rostock, Am Kabutzenhof 20 a, statt. Eine verbindliche Anmeldung wird über die Internetseite www.vhs-hro bis zum 20. März 2026 entgegengenommen. Die Plätze sind begrenzt.
Im Gespräch mit Astrid Voß
4. März: Mehr als 15 Jahre war Astrid Voß Vorsitzende des Warnemünde Vereins. Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung vor wenigen Tagen hat sie ihr viel Zeit und Engagement forderndes Ehrenamt in jüngere Hände gelegt. Aalglatt-Redakteurin Sabine Schubert hat mit der Warnemünderin gesprochen. Alle Details unter: Land und Leute
Buslinie 37 mit anderer Linienführung
4. März: Im Kreuzungsbereich Wachtlerstraße/ Kurhausstraße werden umfangreiche Fernwärmearbeiten durchgeführt. Deshalb fährt die Buslinie 37 von Montag, 9. März, bis voraussichtlich Freitag, 17. April 2026, erneut in einer geänderten Linienführung:
In Richtung Mecklenburger Allee fahren die Busse der Linie 37 ab Haltestelle S Warnemünde Werft umgeleitet über die Straße Zum Zollamt, Alte Bahnhofsstraße, Poststraße, Kirchenplatz, Wachtlerstraße, Dänische Straße, Mühlenstraße zur Haltestelle Wiesenweg und weiter in regulärer Linienführung bis zur Mecklenburger Allee. Die Haltestellen Wachtlerstraße, Kurhausstraße und Seestraße entfallen in dieser Richtung.
In Richtung S Warnemünde Werft fährt die Buslinie 37 ab Haltestelle Wiesenweg umgeleitet über die Schillerstraße in Richtung Kurhausstraße. Es werden alle Haltestellen regulär bedient. Die aktuellen Abfahrtszeiten sind unter www.rsag-online.de abrufbar.
Seenotretter helfen Seemann
3. März: Die Seenotretter der Station Warnemünde der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben in der Nacht zu heute einen schwer erkrankten Seemann von der schwedischen RoRo-Fähre „Skane“ geholt. Der Mann musste zur medizinischen Behandlung dringend in ein Krankenhaus gebracht werden. Alle Details über den Einsatz unter: Land und Leute
Auf der Baustelle fürs Seglerheim umgeschaut
3. März: Heute hat aalglatt die erste Seite eines nagelneuen Bautagebuches aufgeschlagen. Redakteurin Monika Kadner hat sich auf der Baustelle für das neue Seglerheim des WSC umgeschaut und dabei sogar alte Bekannte wieder getroffen. Alle Details unter: Land und Leute
Wartungsarbeiten an den Leuchtfeuern
3. März: Arbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes kontrollierten heute in der Frühe die grünen und roten Leuchtfeuer auf der West- und Ostmole. Beim grünen Turm wiesen die Gitter im Inneren Roststellen auf, die aufgenommen und teilweise beseitigt werden konnten. Natürlich sammelten die Männer hier auch Müll auf dem Podest auf, der sich diesmal in Grenzen hielt. mkad

3. März: Nico Schröder und Baggerfahrer Tobias Steusloff vom Grünanlagenbau Nord sind dabei, Kabelgräben auf dem Gelände des Fischmarktes auf der Mittelmole auszuheben. In 50 Zentimeter Tiefe werden Leerrohre verlegt, die für Kabel vorgesehen sind. Außerdem wird es noch Leitungen für Wasser und Schmutzwasser geben. Dies sind alles Voraussetzungen für die geplante Neugestaltung des Marktes. Foto: mkad
Die Teilnehmer der ersten Kohl-Tour des Warnemünder Anglervereins in allerbester Stimmung. Foto: Heiko Lex
Angler krönen Kohlkönig und Kohlkönigin
2. März: Der Einladung zur ersten Kohl-Tour des Warnemünder Anglervereins folgten am Sonnabend 29 Erwachsene und zwei Kinder, die sich gegen 15 Uhr unweit des Werftbahnhofs trafen. Musik und gute Laune im Gepäck, wohl wissend, dass das mehr als ein gewöhnlicher Spaziergang werden wird. Am Werftbecken entlang ging es über die Pier 7 und die Mittelmole bis zum Restaurant „Skippers“. Unterwegs wurde geklönt, gelacht und zur Partymusik mitgesungen. Für zusätzliche Stimmung sorgten Spiele wie Besenweitwurf, Spaghetti-Partnerspiel und Teebeutelweitwurf – unterstützt von viel Gelächter und fliegenden Utensilien.
Höhepunkt des Nachmittags: Ein dreiköpfiges Gremium kürte Kohlkönig Andreas Reimann und Kohlkönigin Kathrin Gerlach, die unter großem Applaus der Truppe stilecht gekrönt wurden. Danach wartete ein deftiges Kohlessen, bei dem ausgiebig gefeiert und geschnackt wurde. Offiziell endete der Abend gegen 22.30 Uhr – für viele allerdings deutlich später.
Das Fazit des Vereins: eine gelungene Première, die 2027 wiederholt werden soll. Der WAV zeigt damit: Hier wird nicht nur geangelt, hier wird auch Gemeinschaft großgeschrieben. Weiter geht es bereits am 28. März 2026 mit einem Bowling-Abend für die Mitglieder. Uwe Kleinhans
Angler ehren Jörg Hoppe
2. März: Überrascht war gestern der Warnemünder Jörg Hoppe, als er mit der Goldenen Ehrennadel und einer Ehrenurkunde, unterzeichnet vom Präsidenten des Deutschen Angelfischerverbandes, Klaus-Dieter Mau, geehrt worden ist. Alle Details unter: Land und Leute
Tolle Kopien von Werken Edvard Munchs
März 1.: Seit gestern ist im Munch-Haus Am Strom 53 eine neue Ausstellung zu sehen, die jeweils sonnabends und sonntags geöffnet ist. Schüler der „ecolea internationalen Schule Warnemünde“ haben im Kunstunterricht nach Vorlagen von Werken Edvard Munchs, einem der Väter der malerischen Moderne, Kopien angefertigt, die echt toll gelungen sind und die Betrachter in ihren Bann ziehen. Alle Details unter: Land und Leute
Februar mit krassen Temperaturunterschieden
März, 1.: Minus 11,3 Grad am 2. und plus 16,7 Grad am 27. Februar wurden von der Wetterstation Warnemünde gemessen. Ein krasser Gegensatz. Was das Wetter im Februar sowie der Winter 2025⁄26 noch an Überraschungen bereitgehalten haben und wann wir wahrscheinlich wieder mit einem teils eisigen Februar rechnen können, das lesen Sie unter: Land und Leute
Umfrage: Ein Tourismus für alle
28. Februar: Wie attraktiv ist es wirklich dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen? Welche Auswirkungen hat der Tourismus auf Lebensqualität, Erlebnisvielfalt und Alltag? Die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde will es genau wissen und hat deshalb eine Umfrage gestartet, an der auch Sie, liebe aalglatt-Leser so Sie ihren Wohnsitz im Rostocker Stadtgebiet haben, teilnehmen und die Zukunft ein Stück weit mitgestalten können.
Die Befragung ist bewusst kompakt angelegt und setzt auf ehrliche, persönliche Rückmeldungen. Teilnehmen kann man bis zum 15. April unter diesem Link: www.rostock.de/weitblick /Einwohnerbefragung gestartet
Leserpost:
Braucht’s ein Heringstor?
28. Februar: Moin zusammen, viele Angler aus nah und fern freuen sich auf die neue Brücke über die Warnow. Mitten über dem Wasser zu stehen, statt nur am Kai, macht das Heringsangeln sicherlich spannender. Einige nennen die noch nicht fertige Klappbrücke bereits „Heringstor“.
Doch bei einem Preis von über 60 Millionen Euro – mit der Möglichkeit, dass es noch teurer wird – stellt sich die Frage, ob dieses Projekt wirklich Priorität haben sollte. Während die Brücke gebaut wird, fehlt das Geld an anderer Stelle: kaputte Bürgersteige, marode Straßen und Probleme, die viele Rostocker täglich betreffen.
Interessant ist auch, dass der neu ausgebaute Radweg rund um die Warnow mit seinen tollen Aussichten und Bänken zum Verweilen möglicherweise weniger genutzt wird, wenn die Brücke fertig ist. Ob sich diese Investition wirklich lohnt, bleibt abzuwarten.
Für die Angler mag das Projekt eine coole Sache sein, doch für die Allgemeinheit bleibt es fragwürdig. Petri Heil!
Uwe Kleinhans, Vorstand Warnemünder Anglerverein e.V.
“Der große Gatsby” im Kurhaus
28. Februar: „Der große Gatsby“ ist eine szenische Lesung mit musikalischen Ausbrüchen aus dem Roman von F. Scott Fitzgerald mit den Schauspielern Isabell Gerschke, bekannt aus “In aller Freundschaft” und “Polizeiruf”, Christian Näthe, bekannt von der Band “Hasenscheiße” und aus der AppleTV Serie “Hiijack”, sowie dem bekannten Brandenburger Saxophonisten Sebastian Hillmann. Diese Veranstaltung in Kooperation mit dem Theaterschiff Potsdam geht am 29. März um 17 Uhr im großen Saal des Kurhauses über die Bühne. „Der große Gatsby“, das 1925 erschienene Meisterwerk von F.S. Fitzgerald, ist nicht nur eine der großen tragischen Liebesgeschichten der Weltliteratur, sondern zugleich auch ein Abgesang auf den amerikanischen Traum in all seinem Überschwang und Hedonismus, seiner Dekadenz und Leidenschaft in den 1920er Jahren. Der Ticketpreis beträgt 29,90 Euro.
Warnemünde Verein: alter Vorstand trat nicht zur Wahl an
27. Februar: Auf der gestrigen Ordentlichen Mitgliederversammlung des Warnemünde Vereins gab es wichtige Neuigkeiten. So ist der bisherige Vorstand mit Astrid Voß, Ingeborg Regenthal, Cornelia Döring und Torsten Linke nicht wieder zur Wahl angetreten. Die Mitglieder wählten in den Vorstand: Stefane Conrad, Jana Gutzmann-Endler, Janette Heidenreich, Stefanie Pensky, Jan Starzynski und Anke Zilm. Weitere interessante Informationen unter: Land und Leute
Teilweise Vollsperrung in der Rostocker Straße
27. Februar: Nach wochenlangem Dauerfrost hat seit vergangenem Freitag auch in unseren Breiten Tauwetter eingesetzt. Nun endlich können die geplanten Bauarbeiten auch in Warnemünde weitergehen. Am Montag fällt der Startschuss für den dritten Bauabschnitt in der Rostocker Straße. Das heißt: Vollsperrung. Alle Details unter: Land und Leute
ecolea-Schüler auf Munch’s Spuren
26. Februar: „Copy & Paint im Edvard Munch Haas“ ist das Thema einer neuen Ausstellung, die am Sonnabend, 28. Februar, um 15 Uhr im Edvard-Munch-Haus, Am Strom 53, eröffnet wird. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Edvard Munch Haus e.V. und der „ecolea internationalen Schule Warnemünde“. Schüler des Jahrgang 11 aus der ecolea internationalen Schule Warnemünde beschäftigten sich im Rahmen des Kunstunterrichts mit den Vätern der Moderne und kopierten Meisterwerke von Edvard Munch.
Von Spitzbergen Kurs auf die Arktis
24. Februar: In unserem Heimatmuseum erinnert ein kleines Modell eines Flugzeugs an das Leben und Wirken von Arthur Neumann (1890 – 1974). Unser Kollege Reiner Frank traf den Warnemünder Flugkapitän vor langer Zeit und schrieb über ihn. In unserer Rubrik “Land und Leute” erfahren Sie mehr über diesen Mann, der als Erster mit einem Flugzeug von Spitzbergen Kurs auf die Arktis genommen hat.
Tourismusdirektor Matthias Fromm orientiert sich beruflich neu
Vertragsbeendigung erfolgt im Einvernehmen; Stadt bedankt sich für 16 Jahre Engagement
23. Februar: „Nach 16 Jahren in Verantwortung für den Tourismus in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock habe ich mich entschieden, mich beruflich neu zu orientieren. Die Entscheidung fällt bewusst zu einem Zeitpunkt, an dem sich die gemeinsame Arbeit in den Ergebnissen widerspiegelt: 2025 zeichnet sich als das bislang erfolgreichste Tourismusjahr der Stadt ab“, erklärt Matthias Fromm.
Eine entsprechende nicht-öffentliche Personalvorlage wird heute der Bürgerschaft übergeben, die über die Vertragsauflösung zu befinden hat. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren und prägt zugleich Stadtentwicklung, Lebensqualität und das Image Rostocks nach außen. Die vergangenen Jahre waren geprägt von einem engeren Zusammenspiel zwischen Stadt und Branche sowie der Aufgabe, Wachstum stärker mit Qualität, Nachhaltigkeit und Akzeptanz zu verbinden. Initiativen wie die stärkere Vernetzung unter dem Dach von „Visit Rostock“ oder Fortschritte bei nachhaltiger Mobilität stehen beispielhaft für diesen Weg. „Ich danke den zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung für das Vertrauen und die konstruktive Zusammenarbeit. Rostock verfügt über beste Grundlagen, um die touristische Entwicklung erfolgreich weiterzuführen“, so Fromm.
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger bestätigt das Einvernehmen und erklärt: „Der Tourismus hat sich in Rostock in den vergangenen Jahren weiterentwickelt und prägt das Leben in unserer Stadt in vielerlei Hinsicht. Matthias Fromm hat diesen Weg über viele Jahre mit großem Engagement begleitet und wichtige Impulse für die strategische Ausrichtung gesetzt. Dafür danke ich ihm ausdrücklich. Seine Arbeit hat dazu beigetragen, den Tourismus in Rostock zukunftsfähig aufzustellen. Ich unterstütze den Antrieb, etwas Neues zu machen. Für seine berufliche und persönliche Zukunft wünsche ich ihm das Allerbeste!“
Tagestour zum Fehmarnbelt-Tunnel
20. Februar: Ins benachbarte Dänemark führt eine Tagestour am 18. April. Wie Karsten Scheibe mitteilt, geht es zur Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels und zur Aussichtsplattform in Rødby. Wie immer beginnt die Tour mit dem Frühstücksbüfett auf der Scandlines-Fähre „Copenhagen“. Als erstes steht das Infozentrum des Fehmarnbelt-Tunnels in Rødby auf dem Programm. Im Sommer 2020 begannen die Arbeiten für den Bau des Tunnels an der Küste Lollands. Die Reiseteilnehmer erhalten alle Informationen zum Bau sowie allem Drum und Dran aus erster Hand. Danach geht es zur neu erbauten, 217 Meter lange Besucherplattform Pilen (Pfeil). Der Aussichtspunkt bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Arbeiten am längsten Absenktunnel der Welt zu verfolgen. Schließlich geht es mit der exklusiv für diese Tour gecharterten Museumsbahn von Maribo nach Bandholm und zum Bahnhof, wo die Lok Wasser nehmen muss. Nach einem interessanten Vortrag über die ersten Pläne für Eisenbahnverbindungen zwischen Dänemark und Deutschland, den Hafen und Zuckerfabriken schnauft der Zug zurück nach Maribo.
Im Reisepreis sind sämtliche Leistungen enthalten: Bus, Fähre, Frühstück, Abendbrot, Alle Eintrittsgelder und Führungen, Fahrt mit der Museumsbahn. Treffpunkt: 8 Uhr Fährcenter, Rückkehr: 22.15 Uhr. Eine Zustiegsmöglichkeit in den Bus besteht in Lütten Klein. Anmeldungen unter: karsten-scheibe@t‑online.de
Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte BRIESE-Preis für Meeresforschung 2025 wurde heute am IOW an Dr. Iason-Zois Gazis (Mitte) vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel verliehen. Überreicht wurde der Preis von Kapitän Klaus Küper (l.) von der BRIESE-Reederei und dem stellvertretenden IOW-Direktor Helge Arz (r.).Foto: K. Beck/ IOW
BRIESE-Preis für Meeresforschung verliehen
19. Februar: Im Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde wurde heute der BRIESE-Preis für Meeresforschung 2025 verliehen. In diesem Jahr geht er an Dr. Iason-Zois Gazis vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Die Jury würdigt damit seine herausragende Dissertation zur hochaufgelösten Kartierung von Manganknollen in 4500 Metern Wassertiefe und zur Überwachung von Sedimentwolken beim Tiefseebergbau. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG gestiftet und vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) wissenschaftlich betreut.
Im Zuge der globalen Energiewende rücken mineralische Rohstoffe aus der Tiefsee zunehmend in den Fokus. Polymetallische Knollen – auch Manganknollen genannt – enthalten Metalle wie Mangan, Nickel, Kobalt und Kupfer, die für Batterien und andere Schlüsseltechnologien benötigt werden. Gleichzeitig sind sie integraler Bestandteil empfindlicher Ökosysteme in mehreren tausend Metern Wassertiefe. Ihre Verbreitung ist jedoch kleinräumig stark variabel und bislang nur unzureichend verstanden. Genau hier setzt die preiswürdige Promotionsarbeit von Iason Gazis an. Er entwickelte neuartige Methoden, um die räumliche Verteilung dieser metallhaltigen Knollen hochaufgelöst zu erfassen und die Umweltauswirkungen eines möglichen Abbaus besser zu verstehen. Grundlage seiner Arbeit waren umfangreiche Datensätze, die im Rahmen mehrerer Forschungsexpeditionen mit deutschen Forschungsschiffen im Pazifik erhoben wurden
Baustellenkalender 2026
18. Februar: Das wird nervig. Denn insgesamt rund 500 Bauvorhaben sind im Jahr 2026 in Rostock geplant oder bereits im Gange. Und sie werden Auswirkungen auf die Mobilität in der Stadt haben. Dazu zählen Bauarbeiten an Straßen, Brücken und Leitungen ebenso wie Projekte des öffentlichen Nahverkehrs und der städtischen Infrastruktur. Ein im Internet einsehbarer Baustellenkalender bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Vorhaben der verschiedenen Baulastträger und zeigt, wann und wo mit Einschränkungen zu rechnen ist. Ziel ist es, frühzeitig zu informieren und eine verlässliche Orientierung für den Alltag zu geben. Gleichzeitig macht der Kalender deutlich, dass die Baustellen notwendige Investitionen in eine zukunftsfähige, sichere und leistungsfähige Stadt sind.
Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen wird auch im Jahr 2026 weiter gezielt in die Verkehrsinfrastruktur investiert. Für das Straßen‑, Radwege- und Gehwegnetz der Stadt sind durch das Tiefbauamt Investitionen von insgesamt mehr als 31,5 Millionen Euro vorgesehen.
Die Stadtwerke Rostock AG treibt den Fernwärmeausbau im Jahr 2026 weiter voran. Die Bautätigkeiten konzentrieren sich auf Warnemünde, Gehlsdorf, Brinckmansdorf und die Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Die Nordwasser GmbH investiert im Jahr 2026 im Auftrag des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes rund 68 Mio. Euro in die Sanierung und Erneuerung von Leitungen, Netzen und Anlagen. In zahlreichen Stadtteilen wird der Breitbandausbau in Verantwortung unterschiedlicher Telekommunikationsfirmen weiter fortgesetzt. Die Bauarbeiten betreffen vor allem die Gehweg-Bereiche und erfolgen mit hoher Dynamik.
Wir geben hier nur einen Überblick über die wesentlichen geplanten Baumaßnahmen 2026 in Warnemünde. Kurzfristige Änderungen im Bauablauf können nicht ausgeschlossen werden.
Bis voraussichtlich Ende Juni 2026: Rostocker Straße (Warnemünde) und angrenzend Alte Bahnhofstraße, Richard-Wagner-Straße, Fritz-Reuter-Straße
Bauarbeiten im Auftrag der Nordwasser GmbH: Sanierung Haupttransportleitung sowie Abwassersystem, Straßenbau, Fernwärme bis voraussichtlich Oktober 2026 (Sommerpause vom 3. Juli bis 9. August 2026), Schillerstraße und Wachtlerstraße.
Linktipps Baustellen: www.rostock.de/baustellen, Digitaler Stadtplan, (unter „Kartenthemen“ > „Verkehr“ > „Baustellen“ oder „Baustellenkoordinierung“ auswählen) www.geoport-hro.de
Ostsee unter Druck
17. Februar: Die Ostsee steht seit Jahrzehnten unter Druck: Zwar wurden die Einträge von Phosphor und Stickstoff aus Flüssen – Ursache der Überdüngung des Binnenmeeres – merklich reduziert. Doch Folgeerscheinungen wie Algenblüten und Sauerstoffmangel treten nach wie vor massiv auf und ziehen weitere ökologische Folgen nach sich. Forschende des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) zeigen nun in einer umfassenden Zusammenschau, wie Nährstoffaltlasten, interne Stoffkreisläufe und Klimaerwärmung zusammenwirken, so dass Schutzmaßnahmen nur verzögert greifen. Gleichzeitig sehen sie Ansatzpunkte für ein wirksames Ostsee-Management. Die Arbeit erschien jüngst im Annual Review of Marine Science.
Neue Chefs im Hotel Neptun
17. Februar: Das Warnemünder Hotel Neptun freut sich über zwei hochkarätige Mitarbeiter: Mario Derer übernimmt die Position des Stellvertretenden Direktors und verstärkt die Direktion des traditionsreichen 5‑Sterne-Hauses am Ostseestrand. Der 43-Jährige Rostocker folgt damit auf Gianluca Innocenti, der nach 17 Neptun-Jahren in seine italienische Heimat zurückkehrt. Maren Brandt verantwortet ab sofort die Leitung des renommierten Neptun Spa mit dem ersten Original-Thalasso-Zentrum Deutschlands, seinem professionellen Team und den vielfach ausgezeichneten Angeboten. Sie folgt damit Ulrike Wehner, die 48 Jahre im Hotel Neptun tätig war und die Thalasso-Kompetenz des Hauses maßgeblich prägte. Alle Details unter Land und Leute
Bücherfreunde spenden für Munch-Haus
13. Februar: In der Buchhandlung Krakow Nachf. am Kirchenplatz hat Sabine Sandig heute dem Vorsitzenden des Edvard Munch Haus e. V. eine Spende überreicht. Zusammengekommen ist das Geld Dank vieler kleiner und größerer Münzen und Scheine, die die Kunden 2025 in eine besondere Keramik gesteckt haben. Alle Details unter: Land und Leute
Einkauf: Nicht das Stück, sondern das Kilo macht den Preis
11. Februar: Einkaufen im Supermarkt wird zum Erlebnis. Eine Galia-Melone, klein und gelb, sprang mir heute in einem Warnemünder Markt ins Auge. 2,99 Euro. Ganz schön teuer, so mein Gedanke. Dennoch wanderte das Mini-Früchtchen in meinen Korb. Zu Hause schaute ich mir den Kassenbon an. Und war fassungslos. Nicht 2,99, sondern 4,10 Euro hat mich das Melönchen gekostet. Übersehen hatte ich – und das scheint gewollt – , dass 2,99 Euro nicht der Preis pro Stück, sondern neuerdings je Kilogramm ist. Bei 1,370 Kilogramm macht das stolze 4,10 Euro. Ähnliches erleben kann man derzeit bei Tomaten. Denn da kostet das Kilogramm mal schnell mehr als 20 Euro! Fazit: Genau auf den Preis und die Mengenangabe schauen. Sonst wird der Einkauf zum mega-teuren Erlebnis. susa
Kastanie erhält größere Baumscheibe
11. Februar: Eine größere Baumscheibe, so der Vorschlag der Bürgerinitiative “Rettet den Küstenwald”, soll die prächtige Kastanie in Höhe der Hausnummer 2 in der Rostocker Straße erhalten. Auf der gestrigen Sitzung des Ortsbeirates informierte Ortsamtsleiterin Franka Teubel, dass aufgrund der derzeitigen Witterungsbedingungen in der Rostocker Straße, so wie auf vielen Baustellen in Rostock, aktuell keine Bautätigkeiten stattfinden. Dadurch verzögert sich allerdings auch der gesamte Bauablauf. Der existierende Bauablaufplan ist nicht mehr gültig und muss mit Wiederaufnahme der Tiefbauarbeiten aktualisiert werden. Dadurch kann derzeit auch keine Aussage getroffen werden, wann genau die Anpassungsarbeiten im Gehwegbereich und somit auch die geplante Vergrößerung der Baumscheibe der Kastanie stattfinden werden. Gemäß Aussagen aus dem Tiefbauamt ist eine Fertigstellung der Arbeiten allerdings noch in diesem Jahr geplant.
Bauanträge ab sofort online einreichen
11. Februar: Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock bringt den Digitalen Bauantrag offiziell an den Start. Ab sofort können Bauanträge vollständig online eingereicht und bearbeitet werden. Für Vorbescheide war dies bereits im Oktober 2025 möglich.
Der Digitale Bauantrag bündelt über 30 Online-Dienste – darunter Bauanträge, Bauvoranfragen oder Teilbaugenehmigungen. Alle Verfahrensschritte sind durchgängig digital: von der Antragstellung über die Beteiligung der Fachstellen bis zur Entscheidung. Ein gemeinsamer digitaler Vorgangsraum ermöglicht eine transparente und medienbruchfreie Kommunikation zwischen Bauherrschaft, Verwaltung und Trägern öffentlicher Belange. Der digitale Prozess macht Bearbeitungsstände jederzeit nachvollziehbar, verkürzt Abstimmungswege und erleichtert die Zusammenarbeit der Fachämter.
Leistungen die digital angeboten werden:
- Bauvoranfrage XBau digital seit 10/2025)
- Baugenehmigungsverfahren (normal) XBau
- Vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren XBau
- Teilbaugenehmigung einer Anlage XBau
- Abweichungen, Ausnahmen und Befreiung von baurechtlichen Vorschriften beantragen XBau
- Genehmigungsfreistellung XBau
- Baubeginnsanzeige XBau
- Anzeige Nutzungsaufnahme XBau
- Anzeige zur Beseitigung einer Anlage XBau
Link-Tipps: https://mv.digitalebaugenehmigung.de/rostock/ https://mv.digitalebaugenehmigung.de/rostock/de/neuen-antrag-erstellen-bgo.html
So oder so: Die Knef ein Stück durchs Leben begleitet
6. Februar: In der Kleinen Komödie heißt es heute um 20 Uhr : “So oder so ist das Leben”. Auf den Spuren der großen Hildegard Knef erleben die Besucher eine sehr interessante Geschichtsstunde, die pointiert musikalisch die Diva durch unruhige Zeiten vergangener Jahrzehnte begleitet. Alle Details unter: Land und Leute
83 Millionen aus dem Sondervermögen des Bundes
4. Februar: Aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität stehen für Rostock in den kommenden zehn Jahren aus den pauschal zugewiesenen Budgets insgesamt über 83 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung. Diese Summe entspricht rund acht Prozent eines durchschnittlichen jährlichen Rostocker Gesamthaushalts von etwa einer Milliarde Euro. Bezogen auf die Rekordinvestitionen des Jahres 2025 in Höhe von 137,6 Millionen Euro machen diese Mittel rund 60 Prozent eines Jahresinvestitionsvolumens aus. Damit stellen sie eine spürbare und sinnvolle Ergänzung der kommunalen Investitionsmöglichkeiten dar. OB Eva-Maria Kröger unterstreicht: „Die Mittel aus dem Sondervermögen eröffnen uns zusätzliche Handlungsspielräume. Entscheidend ist, dass wir sie gezielt und verantwortungsvoll einsetzen – insbesondere für Schulen, Straßen und öffentliche Einrichtungen, die viele Menschen täglich nutzen.” Sind wir mal gespannt, inwieweit auch Geld in Rostocks Ostseebäder fließt. Linktipp: www.rostock.de/haushalt
Heute taufte OB Eva-Maria Kröger den jüngsten Neubau des heimischen Lotsversetzdienstes auf den Namen “Having”. Foto: rfra
“Having”-Taufe heute auf der Hohen Düne
3. Februar: Im Areal der Yachthafenresidenz Hohe Düne bestimmten heute nicht nur Touristen die Szenerie. Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger taufte hier den jüngsten Neubau des heimischen Lotsversetzdienstes auf den Namen „Having“ und etliche Vertreter der maritimen Wirtschaft waren dabei. Die Flotte der Lotsbetriebs GmbH MV wurde in den vergangenen Jahren schon wiederholt verjüngt, wie Geschäftsführer Mario Hey erklärte. Drei 17 Meter lange und 4,40 Meter breite Neubauten wurden allein im vergangenen Jahr nach eigenem Entwurf – gebaut in Polen und Schweden – in Dienst gestellt. Mit der „Having“ wurde mit der Taufe die Flottenerneuerung der 17-Meter-Klasse nunmehr abgeschlossen. Für ein 20-Meter-Boot – bestimmt für Mukran – hat der Bau begonnen.
Die Boote sind seegangstabil und selbstaufrichtend, haben Zuverlässigkeit und Effizienz bewiesen. Das bestätigte auch Lotsenältermann Andreas Krüger – er und seine Kollegen hätten kein Anlass „zum Meckern“ gehabt, konnten sich bei ihren Dienstleistungen auf die Boote und ihre Fahrer voll verlassen. Auch die Oberbürgermeisterin war des Lobes voll und wünschte dem Neubau allzeit gute Fahrt. Zur Erinnerung an den Taufakt, der übrigens im ersten Versuch klappte, konnte sie ein Modell des neuen Bootes mit ins Amt nehmen. Der Name „Having“ hat übrigens regionalen Bezug, ist einer kleinen Bucht im Greifswalder Bodden südlich von Rügen entlehnt. rfra
So in etwa soll sich künftig die “Pier7” am Warnemünder Passagierkai präsentieren. Foto: susa
Bauantrag für “Pier7”
2. Februar: Karls Tourismus GmbH plant, das mächtig in die Jahre gekommene Gebäude „Pier7″ am Warnemünder Kreuzfahrt-Kai abzureißen und durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Ein entsprechender Bauantrag (2025/IV/1295) liegt der Rostocker Stadtverwaltung vor. Dort heißt es, dass das Vorhaben planungsrechtlich zulässig ist.
Vorgesehen ist es, das alte Gebäude abzureißen und ein neues Konzept zu realisieren. Konkret geht es um einen Ersatzneubau und um die Erweiterung eines vorhandenen Gebäudes um Anbaubereiche mit Dachterrasse. Die neue „Pier 7“ wird dann über 116 Sitzplätze im Innenbereich, über 108 im Außenbereich im Erdgeschoss und 72 auf der Dachterrasse verfügen. Errichtet werden soll auch eine Imbiss-Containeranlage. Die Investitionssumme wird mit 749.000,00 Euro beziffert. Die Länge des zweigeschossigen Gebäudes wird mit 36,33, die Breite mit etwa 30,43 und die Höhe mit 5,86 bzw. 6,82 Meter angegeben. Vorgesehen sind 14 Pkw-Stellplätze sowie 32 Fahrradabstellmöglichkeiten. Insgesamt stehen für Gastronomie und Verkauf 900 Quadratmeter zur Verfügung.
Berliner Olympiabewerbung setzt auf Warnemünde
30. Januar: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat heute die Kampagne mit dem Titel „Berlin gewinnt mit Olympia“ vorgestellt. Die Bundeshauptstadt setzt mit ihrer Bewerbung um die Austragung Olympischer Sommerspiele für 2036, 2040 oder 2044 auf Rostock-Warnemünde als Standort für die olympischen und paralympischen Segelwettbewerbe. Die Stadt Rostock bewirbt sich mit ihrem Ostseebad Warnemünde bewirbt sich im Rahmen des vom Deutschen Olympischen Sportbund initiierten nationalen Auswahlverfahrens als Gastgeberin der olympischen und paralympischen Segelwettbewerbe. Neben Berlin sind weitere deutsche Städte und Regionen als Austragungsorte im Gespräch. Links: www.rostock.de/olympia , www.berlin-olympia.de
Kopflinden stehen Mühlenstraßen-Sanierung nicht im Wege
30. Januar: Rund 150 Jahre alt sind die Kopflinden in der Mühlenstraße. Seit Jahren wird für und gegen den Erhalt der Bäume gestritten. Sind sie erhaltenswert? Dendrologische Gutachten sagen ja. Stehen sie der dringend notwendigen Sanierung der Mühlenstraße im Wege? Nein, sagen Mitglieder der Bürgerinitiative “Rettet den Küstenwald”, denn in einem Gutachten werden Vorgehensweisen aufgezeigt, die einen langfristen Erhalt ermöglichen. Um die Kopflinden langfristig zu erhalten, hat die Initiative nun einen Antrag gestellt, die Lindenallee als Naturdenkmal auszuweisen. Alle Details unter: Land und Leute
Ruhe und Harmonie nach der Arbeit
29. Januar: Über Land und über Leute berichten wir gern auf unserer aalglatt-Seite. Heute stellen wir die Rechtsanwältin Brigitte Moll vor, die vor vielen Jahren einen Neuanfang in Warnemünde gewagt und hier ein neues Zuhause gefunden hat. Nach der Arbeit findet sie Ruhe und Harmonie in der Musik. Sie spielt mehrere Instrumente und ist u. a. im Verein „Life music now“ aktiv. Alle Details unter: Land und Leute
Wird geprüft: Bau eines Parkhauses bei der Jugendherberge
28. Januar: In den Parkraumkonzepten der Hansestadt Rostock für Warnemünde aus den Jahren 2014 und 2017 wird eine dringend notwendige Verbesserung der Parksituation im Ostseebad festgestellt. Woher aber mehr Parkflächen nehmen? Ein Parkhaus oder eine Parkpalette auf dem Parkplatz Strand Mitte an der Jugendherberge wären eine mögliche Lösung. Aber wer soll dieses bauen? Privatinvestoren, wie es Axel Tolksdorff, Vorsitzender des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen, auf der Januar-Sitzung der Bürgerschaft vorgeschlagen hat? Oder soll man den Vorschlag von Thoralf Sens (für die Fraktion der SPD) aufgreifen? Diesem hat die Bürgerschaft schließlich zugestimmt. Konkret heißt es: „Die Oberbürgermeisterin wird zusammen mit dem Eigenbetrieb „Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde“ und der WIRO beauftragt, die Errichtung eines Parkhauses auf dem hinteren Teilbereich (Richtung Tennisplätze) der Grundstücke am Parkplatz „Strand Mitte“ / Jugendherberge zu prüfen. Das zu errichtende Parkhaus soll durch die „Parkhaus Gesellschaft Rostock GmbH“ betrieben und verwaltet werden. Das Ergebnis der Prüfung soll der Bürgerschaft spätestens zu Beginn des 3. Quartals 2026 schriftlich vorgelegt werden. Hintergrund: Der Parkplatz bei der Jugendherberge Warnemünde ist regelmäßig sehr gut ausgelastet. Insbesondere in den Sommermonaten kommt der Parkplatz an seine Kapazitätsgrenzen. Aus Sicht der Antragssteller ist die Errichtung eines Parkhauses und der spätere Betrieb durch die „Parkhaus Gesellschaft Rostock GmbH“ zu favorisieren, da hierdurch zusätzliche Einnahme für die Stadtkasse generiert werden können. (Vorlage 2025/AN/1297)
So soll sich der bauliche Lückenschluss in der Wachtlerstraße nach Fertigstellung präsentieren. Visualisierung: Dipl.-Ing. Roland Unterbusch Architekt UDK
Neue Wohnungen in der Wachtlerstraße
27. Januar: Vor einem Jahr hatte das Wohnungsunternehmen WIRO das ehemalige Ärztehaus gegenüber vom Kurpark abgerissen. Das neue Gebäude soll bis Ende 2027 fertig sein. Aber erstmal geht es hinab: 62 Bohrpfähle müssen tief in die Erde, damit der Neubau mit vier Etagen auf stabilem Grund errichtet werden kann. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen. Die Spezial-Tiefbaufirma legt in den nächsten Wochen los. Im Frühjahr folgt die Rohbaufirma. Die Vermietung startet 2027. Zur Wohnanlage gehören werden drei Zweiraumwohnungen, vier Dreiraumwohnungen und zwei Vierraumwohnungen.
Während der Bauarbeiten kommt es zeitweise zu Einschränkungen im Bereich der Wachtlerstraße 11 – auf dem Gehweg und der Straße. Parallel arbeiten die Stadtwerke Rostock am Ausbau des Fernwärmenetzes in Warnemünde, was ebenfalls Einschränkungen im Straßenverkehr mit sich bringen kann.
Gut zu wissen: Die Wachtlerstraße trägt den Namen von Alexander Louis Wachtler, unter dessen Regie vor mehr als 160 Jahren im Auftrag der Stadt Rostock der Warnemünder Kurpark angelegt wurde.
Termine für öffentliche Rathausführungen
27. Januar: Das Rostocker Rathaus mit seinen sieben Türmen ist eines der ältesten Gebäude in der Hansestadt Rostock. Wer sich für diesen historischen Bau interessiert und/ oder seinen Gästen etwas Besonderes bieten möchte, der kann an einer öffentlichen Führung teilnehmen. Wie der Bereich Stadtmarketing informiert, sind jetzt wieder Termine buchbar. An den Sonnabenden 7. und 28. März sowie 11. und 25. April und 23. Mai 2026 beginnen jeweils um 11 Uhr die etwa 90-minütige Rundgänge.
Dabei werden die wechselvolle Geschichte des Hauses mit den sieben Türmen im Kontext der Stadtgeschichte und seine die heutigen Funktionen thematisiert. Im Mittelpunkt steht dabei die früher auch für den Handel genutzte Rathaushalle. Je nach Verfügbarkeit werden das obere Foyer, der Bürgerschaftssaal und auch der Festsaal im ersten Obergeschoss gezeigt. Es geht auf die “höhere Beamtenlaufbahn” und in den Anbau, der einen Blick auf die Baustelle für den jüngsten Teil des Rathauses ermöglicht.
Die Teilnahme ist zwar kostenlos, wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. Die Terminbuchung ist per E‑Mail zu bestätigen, die folgende Bestätigungs-E-Mail enthält dann alle weiteren wichtigen Informationen. Treffpunkt ist die Rathaushalle, Neuer Markt 1. Das Angebot der Stadtverwaltung gibt es seit einem Jahr. Die Führungen übernehmen versierte Stadtführer. Informationen und kostenfreie Tickets: www.rostock.de/rathausfuehrung
Führerscheinstelle: Passfoto vor Ort erstellen
25. Januar: Antragsteller können nun auch in der Rostocker Führerscheinstelle ein biometrisches Passfoto vor Ort digital erstellen. Darüber informiert das Stadtamt. Für biometrische Passfotos wurden Self-Service-Terminals im Warte- und Abfertigungsbereich der Führerscheinstelle im Charles-Darwin-Ring 6 im ersten Obergeschoss aufgestellt. Diese Möglichkeit besteht für den EU-Karten-Führerschein, die Fahrerkarte und den Fahrerqualifizierungsnachweis. Damit entfällt die Pflicht, ein analoges, biometrisches Passfoto mitzubringen. Um eine schnelle Bearbeitung zu ermöglichen, wird darum gebeten, bereits vor dem Aufruf zum gebuchten Termin das Terminal im Wartebereich der Führerscheinstelle für die Erstellung des digitalen Passfotos zu nutzen. Die Fotodatei kann dann im Rahmen der Bearbeitung direkt am Platz abgerufen werden. Ein Ausdruck des Passfotos erfolgt nicht. Das erstellte digitale Passfoto ist längstens 24 Stunden im Terminal gespeichert, so dass eine spätere Verwendung des Fotos für die Antragsbearbeitung nicht mehr möglich ist. Daher ist die Nutzung des Terminals zur Erstellung des biometrischen Passfotos nur im Zusammenhang mit einem anschließenden Termin sinnvoll. Für diesen Service werden Kosten in Höhe von sechs Euro pro Passfoto erhoben, die zusammen mit den Kosten für die Antragsbearbeitung zu entrichten sind.
Im Rahmen der Beantragung eines Internationalen Führerscheines ist weiterhin ein biometrisches Passfoto in Papierform mitzubringen. Auch für die derzeit ausschließlich schriftliche Antragstellung für den Pflichtumtausch der „alten“ Führerscheine ist weiterhin ein aktuelles, biometrisches Passfoto in Papierform dem Antrag beizulegen. Linktipp: www.rostock.de/fuehrerscheinstelle
Begegnungsstätte punktet mit Vielfalt
24. Januar: Die Begegnungsstätte Am Moor wurde vor knapp einem Jahr gegründet. Der Vereinsvorstand hat heute auf der Jahresmitgliederversammlung eine positive Bilanz gezogen und Pläne für 2026 vorgestellt. Sommer-Kino oder auch Konzerte mit Studenten der HMT sind angedacht. Alle Details unter: Land und Leute
Ein Stück Hotel Neptun gewinnen
21. Januar: Mit zahlreichen Aktionen und Angeboten begeht das legändere Warnemünder 5‑Sterne-Hotel Neptun in diesem Jahr seinen 55. Geburtstag. Beispielsweise dürfen sich Gäste auf eine kulinarische Zeitreise mit einem Jubiläumsmenü, einem Geburtstagseisbecher und einem bekannten Cocktail-Klassiker freuen. Originelle Produkte im hoteleigenen Shop oder ein limitierter Wandkalender, gestaltet von dem Warnemünder Sebastian Stave, gehören ebenso zu den Specials wie die Möglichkeit, ein Stück Neptun zu gewinnen. Alle Details lesen Sie unter: Land und Leute
20. Januar: Von der Küste bis in die Alpen und eben auch in Warnemünde erstrahlte der Himmel gestern und heute in Rot und Grün. Grund dafür, so der Deutsche Wetterdienst, war ein starker, sogenannter geomagnetischer Sonnensturm. Jörg Hoppe machte diese Aufnahme mit seinem Fotoapparat gestern gegen 22 Uhr am Strand in Höhe des Kurhauses. Was für ein Natur-Schauspiel. Was für ein Gänsehaut-Moment. Übrigens haben auch heute kurz vor 20 Uhr Hobby-Fotografen noch tolle Aufnahmen machen können.
Eine Spende für Hospiz-Arbeit
19. Januar: Im Kunstatelier am Kirchenplatz konnte heute Madlen Grolle-Döhring, Koordinatorin für das ambulante Kinder und Familien Hospiz der Caritas und der Stadtmission, einen Scheck aus den Händen von Leuchtturm-Chef Mathias Stagat entgegen nehmen. Was sich hinter dieser berührenden Aktion verbirgt, das lesen Sie unter: Land und Leute
Neue Liegeplätze im Werftbecken
19. Januar: Eine Großbaustelle ist für die nächsten Jahre das Gelände am ehemaligen Werftbecken. Während die Abrissarbeiten in vollem Gange sind, steht die Herstellung der Liegeplätze unmittelbar bevor. Wie Ortsamtsleiterin Franka Teubel auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen informierte, ist dem Beirats-Vorsitzenden eine Einladung von der zuständigen Anhörungsbehörde zum Erörterungstermin nach § 73 Absatz 6 Landesverwaltungsverfahrensgesetz M‑V (VwVfG M‑V) im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für das Vorhaben „Umgestaltung Werftbecken Warnemünde – Maritimer Gewerbepark für nachhaltige Energietechnologien/ Herstellung der Liegeplätze P09, P10 und P11 und Herstellung der Vorstellfläche und Nassbaggerung“ zugegangen. Der Erörterungstermin findet am 23. Januar von 9 bis 15 Uhr im Bürgerschaftssaal des Rostocker Rathauses, Neuer Markt 1, 18055 Rostock, statt.
Gemeinsame Sache
17. Januar: Auch in diesem Jahr wird in mehreren Straßen des Ostseebades gebuddelt. Stadtwerke, Nordwasser und teils das Rostocker Tiefbauamt machen gemeinsame Sache. In welchen Straßen was wann geplant ist, lesen Sie unter: Land und Leute
Hohe Auslastung der 8600 Parkplätze
16. Januar: In ganz Rostock gibt es 180 000 Parkplätze, davon rund die Hälfte im privaten Raum. Das ist das Ergebnis einer Parkraumanalyse der Stadt Rostock. In Warnemünde wurden 8600 Parkplätze registriert, wovon sich etwa 5500 im privaten Bereich befinden. Obwohl die Erhebung im Seebad im März des vergangenen Jahres und damit in einer eher ruhigen Zeit erfolgt ist, wurde eine hohe Auslastung in den öffentlichen Straßen festgestellt. Eine zweite Auslastungserhebung plant man seitens der Stadt im Sommer 2026.
Erholung und/ oder Küstenschutz?
16. Januar: Dient der Strand der Erholung? Dient er dem Küstenschutz? Ist beides überhaupt möglich? Auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates wurde der vierte Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 01.SO.160 „Strandbereich Warnemünde“ vorgestellt. Dabei wurde klar, dass die Interessen von Küstenschutz und Tourismuswirtschaft nicht unbedingt in jeder Hinsicht übereinstimmen. Details lesen Sie unter: Land und Leute
Hafen- und Seemannsamt sowie Hafenärztlicher Dienst ziehen um
15. Januar: Das Hafen- und Seemannsamt und der Hafenärztliche Dienst des Gesundheitsamtes ziehen in der kommenden Woche vom 19. bis 23. Januar innerhalb des Überseehafens um. Sie sind künftig unter neuer Adresse in der Ost-West-Straße 31, 18147 Rostock, zu erreichen.
Wegen des Umzugs kann es vorübergehend zu Einschränkungen der Erreichbarkeit und zur verzögerten Bearbeitung von Anträgen kommen.
Die neuen Anschriften gelten ab sofort: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Die Oberbürgermeisterin, Hafen- und Seemannsamt, Ost-West-Straße 31, 18147 Rostock
Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Die Oberbürgermeisterin, Gesundheitsamt, Hafenärztlicher Dienst, Ost-West-Straße 31, 18147 Rostock
Kopflinden in der Mühlenstraße schützenswert
15. Januar. Die Rotbuche in den Bahnhofsanlagen muss leider weichen. Nun hat das Grünamt vorgeschlagen eine Stileiche im Stephan-Jantzen-Park als Naturdenkmal auszuweisen. Dr. Annette Boog von der Initiative Rettet den Küstenwald stimmte dem Vorschlag zu, hielt zudem eine Liste bereit, die weitere Bäume in den Fokus rücken soll. Darunter die Kopflinden in der Mühlenstraße, die zwei Kriege, die politische Wende und Jahre der Dürre überstanden haben und die 2010 fachmännisch begutachtet worden sind. Dieses Ensemble sei besonders schützenswert, so Boog. Bis Ende Januar will sie die vorliegende Liste noch überarbeiten und ergänzen.
Heide Schulz-Vogt leitet das IOW
15. Januar: Heide Schulz-Vogt übernahm am 1. Januar 2026 die wissenschaftliche Leitung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW). Die international renommierte Meereswissenschaftlerin ist dem IOW seit vielen Jahren eng verbunden und war zuletzt stellvertretende Direktorin des Instituts. Sie folgt im Amt auf Oliver Zielinski, der als wissenschaftlicher Geschäftsführer zum Helmholtz-Zentrum Hereon wechselt. Schulz-Vogt wird das IOW als Interimsdirektorin führen; parallel dazu ist vorgesehen, die Direktorenstelle in einem regulären Berufungsverfahren neu zu besetzen.
„Das IOW steht wissenschaftlich sehr gut da – sowohl in der Ostsee- als auch in der allgemeinen Küstenmeer- und Randmeerforschung. Es ist national wie international hervorragend in der Meeresforschung vernetzt und das eingespielte, exzellente Team der Mitarbeitenden ist, neben der technischen Ausstattung, eine der großen Stärken des Instituts. Es ist mir daher eine Freude, gemeinsam mit allen die erfolgreiche Arbeit des IOW fortzuführen“, so Schulz-Vogt anlässlich ihres Amtsantritts
Hummerkorb und Skipper Lounge
14. Januar: Jana und Kurt Weber sind gestandene Gastronomen, die seit rund 20 Jahren den Hummerkorb auf der Mittelmole erfolgreich betreiben. Seit kurzem gehört ihnen eben dort auch die Skipper Lounge, wo einst Tankstelle und Service von Fiete Paap, dem Bootsservice, waren. Was das Paar dort noch vor hat, das lesen Sie unter: Land und Leute
Baugenehmigungen für WOMO-Platz liegen vor
7. Januar: Umgestaltet werden soll der Parkplatz Strand West, wie die Fläche am Ortsausgang Warnemünde in Richtung Diedrichshagen nun offiziell genannt wird. Darüber wurde bereits auf einer Sitzung des Ortsbeirates vor geraumer Zeit informiert. Wie ist der heutige Sachstand? Aalglatt fragte nach und erfuhr von Carsten Klehn, Pressesprecher der Wohnungsgesellschaft WIRO: Seit einigen Wochen liegt uns auch die letzte der drei notwendigen Baugenehmigungen vor. Wir haben sofort die Ausschreibung für das geplante kleine Gebäude (Sanitär) gestartet. Anfang Januar werden wir den Zuschlag erteilen. Erst wenn wir wissen, welcher Anbieter das Haus in Modulbauweise errichtet, kann die Ausführungsplanung für die Erschließung beginnen.
Im Frühsommer liegen dann alle Unterlagen vor, damit die Ausschreibungen für die Erschließung (Leitungen) und den eigentlichen Bau des Parkplatzes starten können. Der Zuschlag erfolgt im dritten Quartal. Die sich anschließende Bauzeit beträgt etwa eineinhalb Jahre. Folglich kann der gesamte Platz erst nach der Hauptsaison 2027 genutzt werden; Teilbereiche sicher auch früher.
Zur Ausführungsplanung gehört auch die Fragestellung, in welchem Umfang der Parkplatz Strand West während der Bauzeit genutzt werden kann. Denn der Bau/ Umbau erfolgt nicht in allen Bereichen zeitgleich, sondern in mehreren Abschnitten.
Das Projekt umfasst 163 Pkw-Stellplätze und 55 Plätzen für Wohnmobile. Außerdem ein kleines Servicegebäude mit allem, was durchreisende Wohnmo-bilisten bei einem Kurzaufenthalt an technischer Ausstattung benötigen (Toiletten, Duschen, Waschmaschinen-/Trockner-Raum, Versorgungsautomat). Außerdem entsteht eine Station, um Grau- und Schmutzwasser zu entsorgen. Dazu Beleuchtung, Schrankenanlage. Die gesamte Fläche wird befestigt, ein Teil gepflastert.
Bessere Bedingungen für Rettungsschwimmer
4. Januar: Rettungsschwimmer aus allen Ecken der Bundesrepublik kommen jedes Jahr an die Ostsee und sorgen sich an Rostocks Stränden um das Wohl der Besucher. Nach Feierabend haben die Frauen und Männer, die meist ihren Urlaub für den Rettungsschwimmer-Dienst opfern, selbstverständlich ein Recht auf eine vernünftige Unterkunft. Das aber war in der Vergangenheit nicht immer so. Deshalb hat man sich nun im Rostocker Rathaus und in Ausschüssen der Bürgerschaft und letztlich auch auf der Dezember-Sitzung der Bürgerschaft mit der dauerhaften Unterbringung der Rettungsschwimmer beschäftigt.
Vorgesehen ist die Sanierung der bestehenden Finnhütten in Markgrafenheide. Ziel der Maßnahme ist es, die Aufenthaltsbedingungen der Einsatzkräfte nachhaltig zu verbessern und zugleich den funktionalen Anforderungen eines modernen Wasserrettungsdienstes gerecht zu werden. Da sich das Vorhaben innerhalb des Küstenschutzstreifens befindet, sind bauliche Veränderungen grundsätzlich untersagt. Eine Entwicklung der bestehenden Finnhütten kann daher ausschließlich aus dem Bestand heraus erfolgen. War zunächst die Sanierung von sechs Finnhütten geplant, wurde nach Abschluss der Wachsaison 2025 und in Vorbereitung auf 2026 seitens der DRK Wasserwacht ein zusätzlicher Bedarf zur Unterbringung weiterer ehrenamtlicher Rettungsschwimmer angemeldet. Deshalb ist nun die Sanierung von insgesamt sieben Finnhütten vorgesehen ist. Ergänzend ist die Errichtung eines neuen Mehrzweckgebäudes geplant, das auch für Schulungen, Koordination und soziale Aktivitäten genutzt werden soll.
Entsprechend den aktuellen Planungsständen belaufen sich die Kosten auf rund 3.060.000,00. Der Rahmenterminplan sieht die Durchführung der Planungs- und Genehmigungsphasen bis Frühjahr 2026 und die anschließende Umsetzung der Bauarbeiten zwischen Herbst 2026 und Sommer 2027 vor. Damit kann die Fertigstellung beider Maßnahmen vor Beginn der Wachsaison 2027 sichergestellt werden. Susa
WIRO saniert weiter
3. Januar: Rund 1250 Wohnungen und damit etwa ein Viertel aller Wohnungen in Warnemünde sind im Bestand des Rostocker Wohnungsunternehmens WIRO. Dieses hat in den vergangenen Jahren Stück für Stück das Quartier in der Lortzingstraße umfassend saniert. Derzeit sind als letzte in diesem Be-reich die Häuser mit den Nummern 9 und 10 an der Reihe. Sie werden entkernt und entsprechend neu aufgebaut. Damit, so WIRO-Pressesprecher Carsten Klehn, ist die Halbzeit etwa erreicht. Denn anschließend soll es in Richtung Lilienthalstraße weitergehen. „Das erfordert umfangreiche, langfristige Planungen. Schließlich müssen wir den Mietern während der Bauarbeiten eine Bleibe bieten.“
Die “Doctor Reuse” half den Fischern
20. Dezember: Haben Sie, liebe Leser, schon einmal etwas von Dr. med. Carl Uterhart gehört? Er war ein ortsansässiger Arzt, ein leidenschaftlicher Segler und Förderer der Fischerei. Er entwickelte und fertigte gemeinsam mit den Fischern eine stationäre Heringsreuse. 1884 konnten die Warnemünder mit dieser „Doctor Reuse“ erstmals rentabel ihren Brotfisch anlanden und verkaufen. Ihm zu Ehren wurde gestern eine weitere Erinnerungsplakette in unserem Ort angebracht. Alle Details unter: Land und Leute
Wachtlerstraße 11: Gründung vor dem Start
19. Dezember: Abgerissen ist das ehemalige Ärztehaus Wachtlerstraße 11. Und was passiert nun wann? Von WIRO-Pressesprecher Carsten Klehn erfährt das aalglatt-Team, das je nach Wetterlage mit Beginn des neuen Jahres die Gründungsarbeiten für das neue Wohngebäude starten sollen. Derzeit laufen die Ausschreibungen für den Hochbau des Hauses im villenartigen Stil, dessen architektonischer Entwurf vor geraumer Zeit auf der Sitzung des Ortsbeirates für Warnemünde und Diedrichshagen vorgestellt worden ist.
Ein Foto von den möglicherweise bald in Warnemünde beheimateten Glocken machte Karl-Heinz Balloff.
Gibt‘s Mitte 2026 ein neues Glockengeläut ?
18. Dezember: Wie aalglatt bereits berichtete, haben die beiden Warnemünder gusseisernen Glocken aus dem Jahre 1921 die eigentliche Läutezeit von 100 Jahren überschritten, weshalb man seit Längerem Ausschau nach einem neuen Geläut gehalten habe. Nun hat sich der Kirchgemeinderat, so Karl-Heinz Balloff vom Förderverein, nach dieser längeren Suche und nach Abwägung für ein Bestandsgeläut entschieden, anstatt neu zu gießende Glocken in Auftrag zu geben.
Denn für unsere Ev.-Luth. Kirche zu Warnemünde wurde jetzt ein mögliches passendes Glockengeläut gefunden. Pastor Stephan Fey, Kantor Sven Werner und der Vorsitzende des Fördervereins, Karl-Heinz Balloff, haben es in Gütersloh besichtigt und angehört. „Ein wunderschöner Klang jeder einzelnen Glocke und auch im Zusammenspiel, das ist ein sehr gut passender Ersatz für unsere beiden Eisengussstahlglocken“, ist die einhellige Meinung der Vertreter aus Warnemünde. Zusammen mit dem zuständigen Glockensachverständigen Dr. Claus Peter aus Hamm wurden die nächsten Schritte besprochen.
Aalglatt berichtet weiter über den Fortgang des Projektes. mkad
Bebauung der Mittelmole ist nicht vom Tisch
17. Dezember: Die Mittelmole, ein Areal in allerbester Lage direkt am Seekanal und mit Ausblick auf die Ostsee, wird als Parkplatz genutzt. Wunderbar vor allem für die vielen per Wohnmobil Reisenden, die dort gern und mit Aussicht parken. Jahre ist es her, dass über Bebauungs-Planungen diskutiert wurde. Diese wurden damals alle gestoppt. Bleibt das Gelände ein Parkplatz? Aalglatt fragte nach in der Stadtverwaltung. Alle Details unter: Land und Leute

Diese Tafel am Georginenplatz erinnert an den Mitbegründer der Windradtheorie Prof. Dr. Gerhard Schmitz. Foto: Uwe Heimhardt
In Erinnerung an Prof. Dr. Gerhard Schmitz
12. Dezember: In Warnemünde haben in der Vergangenheit zahlreiche Persönlichkeiten gelebt, gearbeitet oder nur eine kurze Zeit ihres Lebens verbracht. Dazu gehören u. a. Fritz Reuter, Karl Friedrich Kerner, Wilhelm Bartelmann, Hans Bötticher alias Joachim Ringelnatz, Johannes Trojan, Theodor Fontane und Prof. Dr. Carl Wilhelm von Zehender. Der Förderverein Leuchtturm Warnemünde e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Besuchern und Einwohnern die Geschichte Warnemündes durch entsprechende Hinweisschilder näher zu bringen. Diese befinden sich an zahlreichen Gebäuden und geben Auskunft über die gewürdigten Persönlichkeiten. Heute nun kam eine weitere Tafel hinzu. Sie erinnert an Prof, Dr. Gerhard Schmitz. Alle Details unter: Land und Leute
Neuer WC Container zur Saison 2026
10. Dezember: Auf die Nachfrage des Ortsbeirates zum WC Standort Parkstraße teilt das Amt für Umwelt- und Klimaschutz mit, dass die RGS aktuell die Unterlagen zur Baugenehmigung vorbereitet. Über den Sommer sind Abstimmungen zur Machbarkeit und Modellauswahl erfolgt. Bis zur kommenden Saison soll am bisherigen Standort ein ansprechend gestalteter Containerbau entstehen. Dieser besteht aus einem barrierefreien Modul und einem Modul für Damen und Herren. Ausschlaggebend waren die begrenzt genehmigungsfähigen Platzverhältnisse im Küstenschutzwald und die kurzfristige Verfügbarkeit/ Realisierung eines Containers. Bei einer sachgerechten Nutzung wird eine entsprechend lange Testphase mit einer Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren erwartet.
Kein neuer Zaun im Bereich Mittelmole
9. Dezember: Die Wiro hatte im Juni informiert, vorerst ohne neue Zaunanlage den Parkplatzes Mittelmole zu betreiben. Die Verantwortlichen des Wohnungsunternehmens wollten zunächst die Saison abwarten und danach entscheiden, ob eine neue Zaunanlage errichtet werden muss. Nun hat die Wiro die Saison auf der Mittelmole seit dem Rückbau der Stahlblechwand ausgewertet und sieht keinen Handlungsbedarf, hier eine neue Einfriedung zu schaffen. Es gab keine Auffälligkeiten, die durch Nutzer des Parkplatzes und andere Beteiligte im öffentlichen Raum verursacht wurden.
Im Bereich Werftbecken ist Action. Im westlichen Plangebiet laufen seit November bauvorbereitende Maßnahmen für die Medien- und Straßenerschließung wie der Aufbruch von Flächenbefestigungen und Kampfmittelsondierungen. Foto: susa
Action im Bereich Werftbecken
8. Dezember: Im Bereich Werftbecken ist Action. Bagger und riesige Kräne sind im Einsatz. Was passiert dort gerade? Aalglatt gaben die Frage weiter an die Pressestelle der Stadt, die wiederum folgende Antwort aus dem Hafen und Seemannsamt erhalten hat:
Die Stadtverwaltung ist zu Beginn des Jahres 2025 in die Umsetzungsphase zur Umgestaltung des Warnemünder Werftbeckens sowie der umgebenden Flächenbereiche (ehem. Werftgelände) gestartet.
Zunächst wurden zur Baufeldfreimachung die umfangreichen Vegetations- und Baumbestände gerodet, bevor im Sommer dann mit dem oberirdischen Abbruch begonnen werden konnte. Der Gebäuderückbau und die damit verbundene Schadstoffsanierung sind aktuell etwa zur Hälfte fertiggestellt und werden voraussichtlich noch bis in den Sommer 2026 dauern.
Seit November laufen im westlichen Plangebiet bauvorbereitende Maßnahmen für die Medien- und Straßenerschließung, wie der Aufbruch von Flächenbefestigungen und Kampfmittelsondierungen.
Weiterhin beginnen im Januar 2026 die wasserseitigen Bauarbeiten zur Herstellung der neuen Liegeplätze P09, P10 und P11 im Werftbecken. Geplant ist, die Wasserbauarbeiten bis Ende 2027 weitgehend abzuschließen.
Ab Februar 2026 ist geplant, die landseitige Bodensanierung der im Vorhinein festgestellten Kontaminationsschwerpunkte zu starten. Die größtenteils durch Bodenaustausch erfolgende Sanierung von insgesamt etwa 80.000 m³ Boden soll bis Ende 2026 fertiggestellt sein. In den betroffenen Bereichen wird unmittelbar daran anschließend die Erschließung der zukünftigen Bauflächen vervollständigt.U
Auf Edvard Munchs Spuren
4. Dezember: Dass der berühmte norwegische Maler Edvard Munch in den Jahren 1907 und 1908 in Warnemünde gelebt und viel gearbeitet hat, das wissen wahrscheinlich viele Einheimische. Doch wo genau hat er sich umgeschaut, gemalt, sich inspirieren lassen? Das erfahren Interessenten, die den neu in Warnemünde installierten grünen Tafeln, dem Edvard-Munch-Künstlerpfad folgen, der Kunst und Geschichte miteinander verbindet. Der Pfad führt entlang des Alten Stroms, über die Strandpromenade bis hin zur Wilhelmshöhe. Alle Details unter: Land und Leute
In eigener, in aalglatt-Sache
Aktuelle Wetterdaten
28. November: Fünf Jahre haben wir gewartet. Nun ist ein langgehegter Wunsch zahlreicher Warnemünder in Erfüllung gegangen: An der Wetterstation in der Seestraße wurde eine hochmoderne Anzeigetafel installiert, die die aktuelle Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windangaben und die Wolkenuntergrenze zeigt. Alle Details unter: Land und Leute










