Dau­er­the­ma: kaput­te Geh­stei­ge

15. Juli: Kaput­te Geh­we­ge in War­ne­mün­de sind lei­der ein Dau­er­the­ma. Der Stadt­ver­wal­tung ist das bekannt, denn davon zeu­gen Schil­der in zahl­rei­chen Stra­ßen wie in der Müh­­len- und in der Alten Bahn­hof­stra­ße, die auf die Gefah­ren hin­wei­sen. In einem Ost­see­bad ein unmög­li­cher Zustand. Orts­bei­rats­mit­glied Jann-Hen­­ning Krau­se macht des­halb den Vor­schlag, die  Sena­to­rin Sena­to­rin für Stadt­pla­nung, Bau, Kli­ma­schutz und Mobi­li­tät Dr. Ute Fischer-Gäde zu einer Bege­hung und zu einer Orts­bei­rats­sit­zung ein­zu­la­den. Die Gele­gen­heit, mit der Sena­to­rin zu spre­chen und von Stür­zen zu berich­ten, soll­ten Betrof­fe­ne dann nut­zen.

Aggres­si­ver Käfer liebt Rot­dorn

15. Juli: In der der Park­stra­ße wur­den Bäu­me gefällt. Ob die­se ersetzt wer­den, inter­es­siert die Mit­glie­der des Aus­schus­ses für Umwelt des Orts­bei­ra­tes. Die Ant­wort aus dem Grün­amt, so Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der gest­ri­gen Orts­bei­rats­sit­zung, lau­tet: Die Rot­dor­ne in der Park­stra­ße wer­den nicht ersetzt. Hin­ter­grund sind Pro­ble­me mit dem Birn­­baum-Pracht­­kä­­fer. Die­ser aggres­si­ve Schäd­ling, befällt vor allem Weiß- und Rot­dorn und hat es sich in der Park­stra­ße bereits aus­ge­brei­tet. Eine Nach­pflan­zung mit Rot­dorn ist des­halb nicht ziel­füh­rend. Das Amt prüft die Nach­pflan­zung mit ande­ren Baum­ar­ten.

Die Anmer­kun­gen des Aus­schus­ses zu den Pfle­ge­schnit­ten an den Wild­bir­nen sowie die Tot­holz­ent­nah­me an den Kas­ta­ni­en wird das Amt prü­fen und erfor­der­li­che Maß­nah­me durch­füh­ren bzw. beauf­tra­gen.

Ex-Kita wird Hort

14. Juli: Der Ros­to­cker Eigen­be­trieb Kom­mu­na­le Objekt­be­wirt­schaf­tung und ‑ent­wick­lung (KOE) nutzt die Som­mer­fe­ri­en vom 13. Juli bis zum 21. August wie­der für Repa­ra­­tur- und Sanie­rungs­maß­nah­men an Schu­len und Sport­stät­ten. Ins­ge­samt wer­den in die­sem Zeit­raum 892.800 Euro in zahl­rei­che Pro­jek­te in ver­schie­de­nen Ros­to­cker Stadt­tei­len inves­tiert. Dazu zählt auch der Abschluss der Umbau­ar­bei­ten an der ehe­ma­li­gen Kita der Volks­so­li­da­ri­tät in der War­ne­mün­der Park­stra­ße, die ab Schul­jah­res­be­ginn als Hort genutzt wer­den soll.

13. Juli: Gegen 22.30 Uhr ver­lässt der Kreuz­li­ner Car­ni­val Legend War­ne­mün­de. Foto: susa

Erfri­schen­de Melo­ne für Bau­ar­bei­ter

13. Juli: Da staun­ten die Bau­ar­bei­ter, die in der Ros­to­cker Stra­ße bei Wind und Wet­ter und eben auch bei Son­nen­schein und Wär­me Fern­wär­me­lei­tun­gen in die­sem Bereich ver­le­gen, heu­te nicht schlecht: Eine Anwoh­ne­rin über­rasch­te die Bau­lö­wen mit frisch­ge­schnit­te­nen, gekühl­ten Melo­nen­stü­cken. Die­se Art Dan­ke­schön kam natür­lich pri­ma an.

Sabi­ne Engel und Mela­nie Lex orga­ni­sie­ren das Pick­nick am 29. August im Kur­haus­gar­ten. Schö­nes, viel­leicht auch im Schrank fast ver­ges­se­nes Geschirr soll dabei unbe­dingt zum Ein­satz kom­men. Foto: Joa­chim Engel

Gro­ßer Zuspruch für “Früh­stück am Meer”

13. Juli: Am 29. August ist es soweit: Im Kur­haus­gar­ten gibt es ein „Früh­stück am Meer“, wie aal­glatt bereits im April mel­de­te. Inzwi­schen lie­gen sage und schrei­be 424 Anmel­dun­gen zum gemein­sa­men Früh­stück vor. „Da wir noch kurz­fris­tig Inter­es­sen­ten die Mög­lich­keit geben möch­ten an der Ver­an­stal­tung teil­zu­neh­men, wer­den wir bei 450 die Anmel­dun­gen stop­pen. Wei­te­re Anfra­gen kom­men auf eine Nach­rü­­cker-Lis­­te. Die aktu­el­le Lis­te wird täg­lich aktua­li­siert, da es reich­lich Zu- und Absa­gen gibt. Ins­ge­samt wer­den wir maxi­mal 499 Teil­neh­mer emp­fan­gen kön­nen“, sagt Sabi­ne Engel, die die Ver­an­stal­tung gemein­sam mit Mela­nie Lex unter dem Dach des War­ne­mün­de Ver­eins orga­ni­siert. Rund 100 ver­schie­de­ne Tische wer­den im Kur­haus­gar­ten mit Num­mern ver­se­hen auf­ge­stellt. Die­se hübsch zu deko­rie­ren und mit eige­nen Lecke­rei­en zu bestü­cken, das wird Sache der Gäs­te sein.

Orga­ni­siert wur­den ein Sani­täts­dienst, ein Sport- und Spie­le­an­hän­ger vom SV War­ne­mün­de, eine Hüpf­burg und ein Baris­­ta-Kaf­­fee-Wagen. Waf­feln und Würst­chen sind auch im Ange­bot. Der Kiosk ist mit Köst­lich­kei­ten sowie Pick­nick Kör­ben, die im Vor­feld bestellt wer­den müs­sen, bestückt. Wei­te­re Details fin­den Sie in unse­rer Rubrik: Land und Leu­te

Blu­t­s­pen­­de-Akti­ons­­tag am Leucht­turm

13. Juli: „LEBEN GEBEN“ ist das Mot­to eines DRK-Blu­t­s­pen­­de-Akti­ons­­ta­­ges am Sonn­abend, 18. Juli, von 11 bis 18 Uhr auf dem Leucht­turm­vor­platz. Es ist ein Tag vol­ler Ener­gie, guter Lau­ne, lecke­rem Essen, som­mer­li­chen Beats und tol­len Begeg­nun­gen. Moti­viert wer­den sol­len vor allem jun­ge Men­schen, ihre 1. Blut­spen­de in einer ganz beson­de­ren Atmo­sphä­re zu geben. Zusätz­lich besteht die Mög­lich­keit, sich vor Ort durch die Deut­sche Stamm­zell­spen­der­da­tei (DSD) typi­sie­ren zu las­sen. Besu­cher dür­fen sich auf inspi­rie­ren­de Live-Musik, som­mer­li­che Food- und Geträn­ke-Hig­h­­lights und inter­ak­ti­ve Aktio­nen freu­en.

 Aus­las­tung öffent­li­cher Stell­plät­ze wird erfasst

12. Juli: Zum zwei­ten Mal wird sei­tens der Stadt über­prüft, wie die Park­raum­aus­las­tung in War­ne­mün­de ist. Durch­ge­führt wird die Über­prü­fung  am Mitt­woch, 15. Juli, Don­ners­tag, 16. Juli, sowie am Sonn­abend, 18. Juli. Ziel ist es, ergän­zend zu den bereits vor­lie­gen­den Daten aus der Neben­sai­son auch die Aus­las­tung der öffent­li­chen Stell­plät­ze wäh­rend der tou­ris­ti­schen Haupt­sai­son zu erfas­sen. Dafür kom­men soge­nann­te Scan­cars zum Ein­satz, die den Park­raum auto­ma­ti­siert auf­neh­men.

Die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se flie­ßen in die lau­fen­den Ana­ly­sen des Amtes für Stadt­ent­wick­lung, Stadt­pla­nung und Mobi­li­tät zur Park­raum­si­tua­ti­on ein. Sie tra­gen dazu bei, ein umfas­sen­des Bild der tat­säch­li­chen Stel­l­­platz-Aus­­las­­tung zu erhal­ten. Die zusätz­li­chen Daten aus der Haupt­sai­son ermög­li­chen eine dif­fe­ren­zier­te Bewer­tung der Park­si­tua­ti­on in War­ne­mün­de und unter­stüt­zen die Ent­wick­lung geeig­ne­ter Maß­nah­men für Bewoh­ner, Gäs­te sowie für die ört­li­che Wirt­schaft.

Die Erhe­bung erfolgt mit einem spe­zi­ell aus­ge­stat­te­ten Fahr­zeug. Dabei wer­den Fahr­zeug­kenn­zei­chen auto­ma­ti­siert erfasst, jedoch nicht gespei­chert. Bereits unmit­tel­bar im Fahr­zeug wer­den die Daten anony­mi­siert und durch einen 32-stel­­li­­gen Hash-Wert aus Zah­len und Buch­sta­ben ersetzt. Aus­schließ­lich die­se anony­mi­sier­ten Daten­sät­ze wer­den auf der fahr­zeug­inter­nen Fest­plat­te gespei­chert. Eine Rück­ver­fol­gung auf ein­zel­ne Fahr­zeu­ge oder deren Hal­ter ist nicht mög­lich. Fotos, Vide­os oder ande­re Bild­auf­nah­men wer­den im Zuge der Erhe­bung nicht gespei­chert. Sämt­li­che daten­schutz­recht­li­chen Anfor­de­run­gen wer­den ein­ge­hal­ten.

Mit der ergän­zen­den Park­dru­cker­he­bung setzt Ros­tock die Stra­te­gie fort, ver­kehrs­po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen auf eine belast­ba­re und daten­ba­sier­te Grund­la­ge zu stel­len, heißt es aus der Pres­se­stel­le.

Oce­an Meis­ter­schaf­ten in War­ne­mün­de

12. Juli: Vom 16. bis 18 Juli rich­tet die Deut­sche Lebens-Ret­­tungs-Gesel­l­­schaft (DLRG) am Strand von War­ne­mün­de erst­mals die Inter­na­tio­na­len Deut­schen Oce­an Meis­ter­schaf­ten im Ret­tungs­sport aus. Ins­ge­samt 270 Ret­tungs­sport­ler aus 39 Clubs kämp­fen in elf Dis­zi­pli­nen und zwei Alters­klas­sen um die ers­ten deut­schen Meis­ter­ti­tel am Strand und im Frei­ge­wäs­ser. Die Wett­kämp­fe fin­den täg­lich von 8 bis 18 Uhr in der Beach Are­na am Haupt­strand von War­ne­mün­de statt. Zuschau­er kön­nen die Wett­be­wer­be bei frei­em Ein­tritt direkt am Strand mit­ver­fol­gen.

Shan­tys erklin­gen im Kur­haus­gar­ten

11. Juli: Wer mari­ti­me Musik liebt, der soll­te sei­ne Schrit­te am mor­gi­gen Sonn­tag in den Kur­haus­gar­ten len­ken,  Dort laden De Klaas­hahns, Luv un Lee und Breit­lings ab 15 Uhr  zu Kon­zer­ten ein. Die AVC Cheer­lea­der sor­gen ab14 Uhr auf dem Leucht­turm­vor­platz für Stim­mung, bevor die 88. War­ne­mün­der Woche mit der Lesung „Mein War­ne­mün­de“  um 20 Uhr in der Wal­bar aus­klingt.

Orts­bei­rat tagt Diens­tag

11. Juli: Der Orts­bei­rat für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen tagt am Diens­tag um 18.30 Uhr in der Cafe­te­ria in der Frie­d­rich-Bar­­ne­­witz-Stra­­ße 5. Neben den Berich­ten des Orts­am­tes und des Orts­bei­ra­tes sowie sei­ner Aus­schüs­se ste­hen aktu­el­le The­men wie  die Vor­stel­lung der Ost­see Ambu­lanz GmbH  und ein Schrei­ben der Gas­tro­no­men auf der Tages­ord­nung. Die­se befürch­ten, dass es zu Ein­schrän­kun­gen kommt, soll­ten die Lin­den in der Müh­len­stra­ße als Natur­denk­mal aus­ge­wie­sen wer­den. Voll­stän­di­ge Tages­ord­nung: https://ksd.rostock.de/bi/to010?SILFDNR=1012593&refresh=false

Mit Seg­­ler-Ass Mathi­as Rieck geplau­dert

10. Juli: Bei den Wett­kämp­fen im Rah­men der War­ne­mün­der Woche ist auch Mathi­as Rieck dabei.  Der 47-jäh­ri­­ge War­ne­mün­der, der heu­te mit sei­ner Fami­lie in Ber­lin lebt, segelt seit 1995 in der olym­pi­schen Laser­klas­se und nahm bereits an vie­len Euro­­pa- und Welt­meis­ter­schaf­ten sowie an zahl­rei­chen natio­na­len wie inter­na­tio­na­len Segel­re­gat­ten teil. Aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner traf den erfolg­rei­chen Seg­ler auf sei­nem Boot am Alten Strom. Alle Details unter: Land und Leu­te

Pau­se, da Boden­plat­te abbin­den muss­te

9. Juli: Was ist da los, auf der WSC-Bau­s­tel­­le? Kein Mensch zu sehen, kri­ti­sier­te in den ver­gan­ge­nen Tagen so man­cher Seg­ler. aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner ist der Sache auf den Grund gegan­gen und hat erfah­ren:  dass es Zeit bedarf, bis die gegos­se­ne Boden­plat­te abge­bun­den ist und folg­lich erst nach 15 Tagen sprich jetzt wei­ter gear­bei­tet wer­den kann. Was sich sonst noch tut auf der Bau­stel­le lesen Sie unter: Land und Leu­te

Lecke­re Stul­len für die Seg­ler

8. Juli: In die­sen War­­ne­­mün­­der-Woche-Tagen sorgt ein klei­nes ehren­amt­li­ches Team für lecke­ren Pro­vi­ant, über das sich bei­spiels­wei­se die Seg­ler an Bord oder Mit­glie­der im Jury-Büro  freu­en. Punkt 8 Uhr bereits sind die Schnitt­chen belegt, die was­ser­dich­ten Taschen ver­packt. aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner hat sich mal umge­schaut in der klei­nen pro­vi­so­ri­schen Pro­­vi­ant-Küche auf der Mit­tel­mo­le. Alle Details unter: Land und Leu­te

Mini-Geh­­we­g­a­b­­schnitt in Gar­ten­stra­ße erneu­ert

8. Juli: Ein klei­nes Stück des Geh­wegs in der Gar­ten­stra­ße wird erneu­ert. Und zwar  von Haus Num­mer 27 bis Haus Num­mer 29, teilt das Tief­bau­amt mit. Die Bau­maß­nah­me beginnt am Mon­tag, 13. Juli, und wird vor­aus­sicht­lich am 31. Juli 2026 abge­schlos­sen sein. Im Zuge der Bau­ar­bei­ten wird die Fahr­bahn in dem Teil­ab­schnitt zur Absi­che­rung der Bau­stel­le für den Ver­kehr gesperrt. Alter­na­tiv­rou­ten zur Umfah­rung sind in unmit­tel­ba­rer Nähe vor­han­den und wer­den aus­ge­schil­dert. Das Tief­bau­amt bedankt sich für das Ver­ständ­nis für die ver­kehrs­ein­schrän­ken­den Maß­nah­men.

Wech­sel in der WIRO-Geschäfts­­­füh­rung

8.Juli: Die WIRO voll­zieht zum Jah­res­wech­sel 202627 plan­mä­ßig einen Wech­sel in der Geschäfts­füh­rung. Das haben der WIRO-Auf­­­sichts­rat und der Haupt­aus­schuss der Ros­to­cker Bür­ger­schaft am Diens­tag­abend beschlos­sen. Ab dem 1. Janu­ar 2027 füh­ren Ingo Hüb­ner und Vol­ker Theo­bald als gleich­be­rech­tig­te Geschäfts­füh­rer das kom­mu­na­le Woh­nungs­un­ter­neh­men.

Dazu der Vor­sit­zen­de des WIRO-Auf­­­sichts­rats, Chris­ti­an Konar­ski: „Das Aus­wahl­ver­fah­ren für das zwei­te Mit­glied der Geschäfts­füh­rung ist abge­schlos­sen. Mit den bei­den erfah­re­nen Immo­­bi­­li­en- und Woh­nungs­wirt­schafts­exper­ten Ingo Hüb­ner als Ope­ra­ti­vem Geschäfts­füh­rer und Vol­ker Theo­bald als künf­ti­gem Kauf­män­ni­schen Geschäfts­füh­rer ist die WIRO gut gerüs­tet für die anste­hen­den Auf­ga­ben.”

Vol­ker Theo­bald (55) tritt die Nach­fol­ge von Ralf Zim­lich an, der nach mehr als 19 Jah­ren als Kauf­män­ni­scher Geschäfts­füh­rer und Vor­sit­zen­der der WIRO-Geschäfts­­­füh­rung zum Jah­res­en­de in den Ruhe­stand geht

Schil­ler­stra­ße 14: Ant­wort wenig infor­ma­tiv

7. Juli:  Seit einem Vier­tel Jahr­hun­dert, ja gar seit 30 Jah­ren bie­tet,  das einst attrak­ti­ve Haus in der Schil­ler­stra­ße 14 einen kläg­li­chen Anblick.

Nun aber scheint Leben in das sprö­de Gemäu­er mit dem seit Jah­ren auf­ra­gen­den Kran gekom­men zu sein. Gewa­sche­ne Arbeits­klei­dung hängt zum Trock­nen auf Stan­gen. Unver­kenn­ba­re Arbeits­ge­räu­sche und Zuru­fe in einer frem­den Spra­che las­sen die Ver­mu­tung auf­kei­men: Hier wird wie­der zuge­packt.

Aal­glatt frag­te in der Pres­se­ab­tei­lung des Rat­hau­ses nach: Hier die wört­li­chen  Infor­ma­tio­nen aus dem Ros­to­cker Bau­amt.
„Der­zei­tig ist eine Unter­bre­chung der Bau­aus­füh­rung nicht erkenn­bar. Die
Bau­über­wa­chung des Prüf­sta­ti­kers fin­det wei­ter­hin statt. Der letz­te
Bau­über­wa­chungs­be­richt Nr. 11 / Sta­tik, ist vom 20.04.2026.
Da bekann­ter­wei­se kei­ne all­ge­mei­ne Bau­über­wa­chung durch das Bau­amt statt­fin­det, kann zu den Gege­ben­hei­ten auf der Bau­stel­le kei­ne Aus­sa­ge getrof­fen wer­den.“  Wie infor­ma­tiv…. Moni­ka Kad­ner

Am Ende des Nie­gen Ümgangs und bevor der Ein­zug in den Kur­haus­gar­ten star­te­te, haben sich Mit­glie­der des War­ne­mün­der Ang­ler­ver­eins zum Grup­pen­bild vor dem Hotel Nep­tun auf­ge­stellt. Foto: Mela­nie Lex

Ang­ler mit­ten­mang im Ümgang

7, Juli: Mit rund  50 Per­so­nen war der War­ne­mün­der Ang­ler­ver­ein im dies­jäh­ri­gen Nie­gen Ümgang ver­tre­ten. “Unser herz­li­cher Dank gilt allen Betei­lig­ten, die mit ihrem Ein­satz und ihrer Teil­nah­me zu die­sem gelun­ge­nen Tag bei­getra­gen haben. Fast alle tru­gen ihre WAV-Jacke, ihr T‑Shirt oder ihren Hoo­die, was ein sehr ein­heit­li­ches und beein­dru­cken­des Bild ergab und bei den Zuschau­ern gro­ßen Anklang fand”, sagt Vor­stands­mit­glied Uwe Klein­hans.

“Mit zwei Bol­ler­wa­gen, gefüllt mit Geträn­ken für die WAV-Gemein­­de sowie Wein­gum­mis und Bon­bons für die Kin­der, waren wir bes­tens aus­ge­stat­tet. Selbst die Kom­men­ta­to­ren des NDR bemerk­ten, dass der War­ne­mün­der Ang­ler­ver­ein in die­sem Jahr mit beson­ders vie­len Mit­glie­dern ver­tre­ten war. Ins­ge­samt haben wir uns sehr wür­dig und geschlos­sen prä­sen­tiert. Nach dem Ein­marsch in den Kur­park und dem Fass­an­stich ging es wei­ter zum WAV-Boots­an­­le­­ger am Strom. Dort waren bereits Bier­zelt­gar­ni­tu­ren vor­be­rei­tet. Bei Geträn­ken, Brat­wurst, Steak und Live-Musik ver­brach­ten wir noch vie­le schö­ne Stun­den in gesel­li­ger Run­de.

Der Tag klang gegen 19 Uhr in ange­neh­mer Atmo­sphä­re aus. Noch ein­mal vie­len Dank an alle, die dazu bei­getra­gen haben, dass die­ser Tag in so guter Erin­ne­rung bleibt.”

Kreu­zung frei/ Blit­zer auf­ge­stellt

7. Juli: Haben Sie, lie­be Leser, es schon bemerkt? Die Kreu­zung Richard-Wag­­ner‑, / Mühlen‑, / Park- und Schil­ler­stra­ße ist wie­der frei. In die­sem Bereich sind die Bau­ar­bei­ten abge­schlos­sen. In der Richard-Wag­­ner-Stra­­ße aller­dings sor­gen wei­ter­hin zwei Bau­stel­len für Ein­schrän­kun­gen im Stra­ßen­ver­kehr. Ach­tung auch in der Park­stra­ße. Auf einer Grün­flä­che in Höhe des ehe­ma­li­gen Best Wes­tern Han­se Hotels wur­de eine Bli­t­­zer-Anla­­ge auf­ge­stellt.

In Höhe Strand­auf­gang 22 wur­de am 6. Juli in aller Herr­gotts­frü­he ein im Was­ser trei­ben­des, Minen-ähn­­li­ches Objekt ent­deckt, wor­auf­hin das Are­al abge­sperrt wor­den ist. Foto: C. G. 

Minen-Attrap­­pe ange­schwemmt

6. Juli: Heu­te früh noch vor 7 Uhr war die Poli­zei am Strand und sperr­te ein Are­al in Höhe Strand­auf­gang 22 ab.  Dort, wo sich einst das Best Wes­tern Han­se Hotel befun­den hat, trieb eine Mine im Was­ser direkt am Strand.

Nach genaue­rer Über­prü­fung des Fund­stücks gab es Ent­war­nung. Offen­bar han­del­te es sich nicht um eine schar­fe Mine, son­dern um einen alten Übungs- oder Attrap­pen­kör­per, der gefahr­los gebor­gen wur­de.

Eine Sel­ten­heit ist ange­schwemm­te Kriegs­mu­ni­ti­on nicht. Bis zu 1,6 Mil­lio­nen Ton­nen sol­len noch am Grund von Nord- und Ost­see lie­gen. Ein neu­es Bun­des­kom­pe­tenz­zen­trum Muni­ti­ons­ber­gung aus dem Meer nimmt in Ros­tock Gestalt an. Ein Auf­bau­stab hat sei­ne Arbeit auf­ge­nom­men, teil­te die­ser Tage das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um mit. Bis Mit­te 2028 soll außer­dem eine schwim­men­de Indus­trie­platt­form ent­ste­hen, auf der die Muni­ti­on nach der Ber­gung direkt ent­sorgt wer­den kann.

Nor­we­gi­sches Künst­ler­paar stellt im Munch-Haus aus

6. Juli: Eine neue Aus­stel­lung wird am Sonn­abend, 11. Juli, um 15 Uhr im Edvard Munch Haus eröff­net.

Das nor­we­gi­sche Künst­ler­paar Gry-Hege Johan­sen und Hans Hamid Ras­mus­sen hielt sich im Mai 2025 zu einem Resi­denz­sti­pen­di­um im Edvard Munch Haus War­ne­mün­de auf. In die­ser Zeit ent­stand das Kon­zept für eine Aus­stel­lung mit neu­en Arbei­ten, die das Edvard-Munch-Haus nun­mehr prä­sen­tiert.

Hans Hamid Ras­mus­sen, gebo­ren in Alge­ri­en und wohn­haft in Nor­we­gen, ent­wi­ckelt eine Werkse­rie, die direkt aus sei­ner Resi­denz­zeit her­vor­ge­gan­gen ist. Inspi­riert von Munchs foto­gra­fi­schen Expe­ri­men­ten mit Dop­pel­be­lich­tun­gen kom­bi­niert er Schwarz-Weiß-Foto­­­gra­­fi­en von Mee­res­wel­len mit Tex­til­frag­men­ten, Col­la­ge­tech­ni­ken und räum­li­chen Inter­ven­tio­nen.

Gry Hege Johan­sen, eine Künst­le­rin aus Bodø, wid­met sich in ihrer Arbeit The­men wie Küs­ten­kul­tur, dem Meer und dem Ver­ge­hen der Zeit. Zu ihren geplan­ten Wer­ken gehö­ren Zeich­nun­gen, die von Erin­ne­run­gen, greif­ba­ren Objek­ten und natür­li­chen For­men beein­flusst sind.

Bei­de Künst­ler set­zen sich auf ihre jeweils eige­ne Wei­se mit Raum, Natur, Erin­ne­rung und Atmo­sphä­re aus­ein­an­der und knüp­fen dabei auf durch­dach­te Wei­se an das künst­le­ri­sche Erbe von Edvard Munch an.

Die Show war kei­ne Show

4. Juli: Hun­der­te Schau­lus­ti­ge stan­den am Alten Strom und sahen vol­ler Span­nung das Bei­boot  „CASPAR“ des See­not­kreu­zers ARKONA in Sekun­den­schnel­le ins Was­ser glei­ten. Doch das Manö­ver, an die­sem Tag des open Ship auf dem Kreu­zer, war kei­ne Show! Ein Seg­ler war in Not gera­ten und hat­te um Hil­fe gebe­ten. Inner­halb weni­ger Minu­ten brach­ten die See­leu­te der Gesell­schaft zur Ret­tung Schiff­brü­chi­ger die Yacht in den siche­ren Hafen.

 

Es war ein gelun­ge­ner Nie­ger Ümgang – so die Mei­nung vie­ler War­ne­mün­der. Fotos: susa

Der Nie­ge Ümgang – ein bun­ter Zug durch den Ort

4.Juli:  Waren auch Sie heu­te beim rund ein­stün­di­gen Nie­gen Ümgang dabei? Als Mit­ma­cher oder Zuschau­er? Dicht gedrängt stan­den Schau­lus­ti­ge ab 10 Uhr ent­lang der Umgangs­stre­cke durch die Alex­an­dri­nen­stra­ße über den Kir­chen­platz wei­ter durch die Müh­­len- und die Kur­haus­stra­ße bis zum Kur­haus­gar­ten. Han­dys und Foto­ap­pa­ra­te waren gezückt, um den bun­ten Zug der Ver­ei­ne und Unter­neh­men durch das Zen­trum des Ost­see­ba­des ein­zu­fan­gen. Wie in jedem Jahr am ers­ten Juli-Son­n­a­bend. Und doch war es an die­sem Umgangs-Wochen­en­­de zum Start in die War­ne­mün­der Woche irgend­wie anders als gewohnt. Tat­säch­lich habe ich die bis­he­ri­gen Haupt-Orga­­ni­­sa­­to­­ren zunächst ein biss­chen ver­misst. Die­se haben die Ver­ant­wor­tung in jün­ge­re Hän­de gelegt. Und sie­he da, der Ümgang war genau so inter­es­sant und bunt wie in den Jah­ren zuvor. Der Spiel­manns­zug Neu­seddin aus dem Bran­den­bur­gi­schen mar­schier­te vorn­weg, bevor sich Mit­glie­der vom SV War­ne­mün­de wie die Sport­akro­ba­ten und Rin­ger, die Lüt­ten aus der Hein­rich-Hei­­ne-Grun­d­­schu­­le, Mit­glie­der des Muse­ums­ver­eins, des Shan­ty­chors De Klaas­hahns, der Modell­bau­grup­pe, des Leucht­turm­ver­eins, des Han­­dels- und Gewer­be­ver­eins nebst Weih­nachts­mann, des Ang­ler­ver­eins, die Ros­to­cker See­hun­de, See­not­ret­ter, Segel­sport­ler, Nep­tun und Gefol­ge, die Damen der Grup­pe Sing­Man­T­au, die Trach­ten­grup­pe mit War­ne­mün­der Braut­paar, die jung­ge­blie­be­nen und für Stim­mung sor­gen­den War­ne­mün­der Jungs, Senio­ren aus dem Pfle­ge­heim Rolf Grund mit Betreu­ern, Klein­gärt­ner der Anla­ge Am Moor, die klei­nen Fuß­ball­spie­ler vom SV War­ne­mün­de Fuss­ball, Strand­korb­be­trei­ber, Schuh-Ursel, Kom­mu­nal­po­li­ti­ker und vie­le ande­re dem Umgang ange­schlos­sen haben. Was für ein tol­les Bild, das ein­mal mehr ein­drucks­voll bewie­sen hat: In War­ne­mün­de ste­hen wir zusam­men.  Unter­stüt­zung gaben Poli­zei und Feu­er­wehr. Freu­en wir uns auf eine inter­es­san­te, erleb­nis­rei­che War­ne­mün­der Woche, wäh­rend der eine Viel­zahl von Ver­an­stal­tun­gen an Land und auf dem Was­ser gebo­ten wird. In unse­rer Rubrik „was, wann, wo“ fin­den Sie, lie­be Leser, das Pro­gramm. Viel Spaß.

Ers­te Ver­nis­sa­ge für Schü­ler

4. Juli: Im Kunst­ate­lier am Kir­chen­platz fand heu­te eine Ver­nis­sa­ge statt. Schü­ler der eco­lea stel­len dort ihre ers­ten eige­nen Arbei­ten aus. Ein­fach mal vor­bei­schau­en und die klei­nen Kunst­wer­ke in Augen­schein neh­men. Alle Infos unter: Land und Leu­te

Dem Segel­sport gilt neue Aus­stel­lung

2. Juli: Heu­te und damit tra­di­tio­nell zum Start der War­ne­mün­der Woche wur­de im Hei­mat­mu­se­um eine neue Son­der­aus­stel­lung eröff­net. Sie steht ganz im Zei­chen der War­ne­mün­der Woche, die auf 100 Jah­re zurück­blickt. Aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner hat mit eini­gen, dem Segel­sport eng ver­bun­de­nen War­ne­mün­dern gespro­chen. Sie­he: Land und Leu­te

Am Strand unter­wegs mit Prof. Dr. Joan­na Waniek

2. Juli: aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner war mit Prof. Dr. Joan­na Waniek vom IOW an unse­rem Strand unter­wegs. Dabei hat sie Inter­es­san­tes zum The­ma Umwelt, Müll sowie über dar­aus resul­tie­ren­de Gefah­ren für den Men­schen erfah­ren. Alle Details unter: Land und Leu­te

Bus­li­nie 37:  kein Halt in der Wacht­ler­stra­ße

 2. Juli: In War­ne­mün­de geht der Fern­wär­me­aus­bau in die nächs­te Pha­se: Auf­grund die­ser Bau­ar­bei­ten fährt die Bus­li­nie 37 von Sonn­abend, 4. Juli, bis vor­aus­sicht­lich Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber 2026, erneut in einer geän­der­ten Lini­en­füh­rung:

In Rich­tung Meck­len­bur­ger Allee fah­ren die Bus­se der Linie 37 ab Hal­te­stel­le S War­ne­mün­de Werft über die Stra­ße Zum Zoll­amt, Alte Bahn­hofs­stra­ße, Post­stra­ße, Kir­chen­platz, Wacht­ler­stra­ße, Däni­sche Stra­ße, Müh­len­stra­ße, Kur­haus­stra­ße, See­stra­ße, H.-Heine-Straße, Wacht­ler­stra­ße, Däni­sche Stra­ße und Müh­len­weg zur Hal­te­stel­le Wie­sen­weg. Danach geht es wei­ter in regu­lä­rer Lini­en­füh­rung bis zur Meck­len­bur­ger Allee. Die Hal­te­stel­le Wacht­ler­stra­ße ent­fällt ersatz­los.

In Rich­tung S War­ne­mün­de Werft fährt die Bus­li­nie 37 regu­lär ohne Umlei­tun­gen, alle Hal­te­stel­len wer­den bedient. Die aktu­el­len Abfahrts­zei­ten sind unter www.rsag-online.de abruf­bar.

War­ne­mün­der Juni-Wet­­ter im Detail

Juli, 1.: Von Schafs­käl­te bis Hit­ze­wel­le, der Juni 2026 hielt so aller­hand parat. Rudolf Kem­nitz, Dipl.-Ing. (FH) für Meteo­ro­lo­gie, hat die War­ne­mün­der Wet­ter­ereig­nis­se für aal­glatt fest­ge­hal­ten. Da gab es so eini­ge Über­ra­schun­gen. Lesen Sie unter: Land und Leu­te

Der Ori­ent ist kein AIDA-Rei­­se­­ziel

30. Juni: Wie AIDA Crui­ses infor­miert, bie­tet das Kreuz­fahrt­un­ter­neh­men auch im Win­ter 2027/2028 kei­ne Rei­sen im Ori­ent an. Mit die­ser früh­zei­ti­gen Ent­schei­dung schafft AIDA Crui­ses Pla­nungs­si­cher­heit für Gäs­te sowie Ver­triebs­part­ner. Alle betrof­fe­nen Gäs­te sowie Rei­se­bü­ro­part­ner wer­den ent­spre­chend infor­miert.

Gäs­te kön­nen aus dem viel­fäl­ti­gen AIDA Ange­bot neue Rei­sen aus­wäh­len – bei­spiels­wei­se in die Kari­bik, auf die Kana­ri­schen Inseln oder nach Nord­eu­ro­pa. Im ver­gleich­ba­ren Rei­se­zeit­raum ste­hen zudem attrak­ti­ve Alter­na­ti­ven zur Ver­fü­gung, etwa Rei­sen ab Ham­burg nach Nor­we­gen, in die Bene­lux-Staa­­ten oder ent­lang der Atlan­tik­küs­te bis zu den Kana­ri­schen Inseln. Auch Kurz­rei­sen nach Skan­di­na­vi­en ab War­ne­mün­de bie­ten sich als Alter­na­ti­ve an.

AID­A­per­la wird in der Win­ter­sai­son 2027/2028 ab Kiel zu Rei­sen in Nord­eu­ro­pa auf­bre­chen. Dar­über hin­aus bie­tet die „Gro­ße Win­ter­pau­se Kana­ren“ eine beson­ders lan­ge und son­ni­ge Aus­zeit vom All­tag. Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zu den genann­ten Rei­sen sind ab Ende Juli ver­füg­bar. Die neu­en Rei­sen kön­nen eben­falls ab die­sem Zeit­punkt gebucht wer­den. Betrof­fe­ne Gäs­te, deren Ori­ent­rei­se im Win­ter 202728 abge­sagt wird, erhal­ten für eine Neu­bu­chung bis zum 31. Dezem­ber 2026 einen Gut­schein in Höhe von zehn Pro­zent des bis­he­ri­gen Kabi­nen­prei­ses von AIDA Crui­ses.

Ret­te sich wer‘s kann

29. Juni:  Vom 7. Juli bis 25. August fin­det wie­der jeden Diens­tag um 10 Uhr an Ret­tungs­turm 3 in War­ne­mün­de die kos­ten­freie Ver­an­stal­tungs­rei­he “Ret­te sich wer’s kann” zum Erler­nen der Bade­re­geln für Kin­der statt. Die Pro­fis von der DRK Was­ser­wacht erklä­ren kind­ge­recht und leicht ver­ständ­lich wor­auf es beim siche­ren Baden ankommt.

Was für ein Som­­mer-Son­­nen-Wochen­en­­de. Wer konn­te, hat sich auf den Weg an die Strän­de gemacht und sich wie hier in War­ne­mün­de am Strand und in der um die 20 Grad war­men Ost­see getum­melt.       Foto: Lena Feu­er­stein

Brand auf einer Segel­yacht

28. Juni: Im Maschi­nen­raum einer Segel­yacht ist heu­te gegen 13 Uhr auf dem Weg Rich­tung Ros­to­cker Stadt­ha­fen Feu­er aus­ge­bro­chen. Zu die­sem Zeit­punkt befand sich das Boot bereits im Neu­en Strom in War­ne­mün­de. Ein eben­falls im Strom befind­li­cher Schlep­per unter­stütz­te den Schiffs­füh­rer bei den ers­ten Lösch­ar­bei­ten, die letzt­lich durch die Ros­to­cker Feu­er­wehr erfolg­reich been­det wur­den. Der 47-jäh­ri­­ge, allein auf dem Boot befind­li­che Ros­to­cker Seg­ler, blieb unver­letzt. Der Sach­scha­den des älte­ren Boo­tes wird auf weni­ge Tau­send Euro geschätzt. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat Ermitt­lun­gen wegen fahr­läs­si­ger Brand­stif­tung auf­ge­nom­men.

Tol­le Fotos gesucht

28. Juni: Foto­gra­fie­ren Sie gern? Die Moti­ve sprin­gen uns ja förm­lich vor die Lin­se. War­um also nicht mal mit­ma­chen bei dem Foto­wett­be­werb des För­der­ver­eins Leucht­turm War­ne­mün­de, der tol­le War­­ne­­mün­­de-Auf­­­nah­­men für den neu­en Tidings­brin­ger sucht, oder des Amtes für Umwelt- und Kli­ma­schutz, das bis zum 17. August Fotos für den Umwelt­ka­len­der 2027 unter dem Mot­to “Ros­tock – Stadt der Wis­sen­schaft” ent­ge­gen nimmt. Viel Spaß beim Aus­schau­hal­ten wünscht das aal­­glatt-Team.

Offe­ne Tür bei der Mari­ne

27. Juni: Auch in die­sem Jahr lädt der Mari­ne­stütz­punkt auf der Hohen Düne wie­der zu Tagen der offe­nen Tür ein. Wäh­rend der Han­se Sail freut sich die Mari­ne auf Besu­cher am 7., 8. und 9. August jeweils von 10 bis 18 Uhr. Das Pro­gramm ver­spricht wie­der eine Viel­zahl von Vor­füh­run­gen sowie die Besich­ti­gung von Schif­fen und Tech­nik.

Stadt ver­kauft Wochen­end­häu­ser

26. Juni: Wie wär’s mit einem eige­nen Wochen­end­haus im Grü­nen, unweit der Ost­see, mit­ten in der Natur? Das Ros­to­cker Kataster‑, Ver­­­mes­­sungs- und Lie­gen­schafts­amt  bewirt­schaf­tet mehr als 200 städ­ti­sche Erho­lungs­grund­stü­cke in Stut­hof, Mark­gra­fen­hei­de und Hin­richs­ha­gen.  Und eini­ge von ihnen suchen neue Besit­zer. Im Zuge öffent­li­cher Aus­schrei­bun­gen kön­nen Inter­es­sier­te ihr Gebot abge­ben.

Die Wochen­end­häu­ser ent­stan­den über­wie­gend in den 1970er-Jah­­ren. Sie prä­gen bis heu­te das Bild der Anla­gen. Endet ein bestehen­des Nut­zungs­ver­hält­nis, über­nimmt die Stadt in der Regel die Häu­ser und bie­tet die­se anschlie­ßend öffent­lich zum Kauf an. „Unse­re Auf­ga­be besteht dar­in, die städ­ti­schen Grund­stü­cke rechts­si­cher zu ver­wal­ten und gleich­zei­tig eine trans­pa­ren­te Ver­ga­be für alle Inter­es­sier­ten zu ermög­li­chen“, erklärt Andre­as Adler, Lei­ter des städ­ti­schen Kataster‑, Ver­­­mes­­sungs- und Lie­gen­schafts­am­tes. „Wer sich also für solch ein Erho­lungs­grund­stück inter­es­siert, hat bei unse­ren Aus­schrei­bun­gen die Chan­ce, ein bestehen­des Wochen­end­haus zu über­neh­men und das Grund­stück lang­fris­tig zu nut­zen“, ergänzt er.

Die Aus­schrei­bun­gen lau­fen meist über einen Zeit­raum von rund zwei Mona­ten. Wäh­rend die­ser Zeit kön­nen Inter­es­sier­te die Objek­te besich­ti­gen, Fra­gen stel­len und ein Ange­bot abge­ben. Anders als bei vie­len Klein­gar­ten­an­la­gen gibt es dabei kei­ne Beschrän­kung auf bestimm­te Wohn­or­te. Bewer­ben kön­nen sich also alle, die Inter­es­se haben. Nach Ablauf der Aus­schrei­bungs­frist wer­den die ein­ge­gan­ge­nen Ange­bo­te geprüft. Anschlie­ßend ver­han­delt die Stadt mit dem Höchst­bie­ten­den über den Abschluss eines Miet­ver­tra­ges für das Grund­stück sowie eines Kauf­ver­tra­ges für die vor­han­de­nen Bau­lich­kei­ten und Neben­an­la­gen.

Die Grund­stü­cke die­nen aller­dings aus­schließ­lich der Erho­lung. Das heißt, ein dau­er­haf­tes Woh­nen oder eine Unter­ver­mie­tung sind nicht erlaubt. Wer wis­sen möch­te, wel­che Grund­stü­cke, Wochen­end­häu­ser oder ande­re Nut­zungs­flä­chen aktu­ell ange­bo­ten wer­den, fin­det alle lau­fen­den Aus­schrei­bun­gen online. Neben Erho­lungs­grund­stü­cken ver­öf­fent­licht die Stadt dort auch Ange­bo­te zu Klein­gär­ten, sons­ti­gen pri­va­ten Nut­zungs­flä­chen und even­tu­el­len städ­ti­schen Grund­stücks­ver­käu­fen. Zu den aktu­el­len Aus­schrei­bun­gen: rostock.de/Ausschreibungen

 

Drei neue Toi­let­ten­an­la­gen wur­den an Ros­tocks Strän­den errich­tet. Foto: Axel Pohl, Han­­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock

Drei neue WC-Anla­­gen an Ros­tocks Strän­den

26. Juni: Pünkt­lich zum Som­mer­an­fang sind drei neue öffent­li­che Toi­let­ten­an­la­gen an den Ros­to­cker Strän­den in Betrieb gegan­gen. Mit den neu­en Stand­or­ten wer­den bestehen­de Ver­sor­gungs­lü­cken geschlos­sen und die Infra­struk­tur für Ros­to­cker sowie für die Gäs­te der Stadt ver­bes­sert.

Die neu­en Anla­gen befin­den sich in Hohe Düne, nahe der Bus­hal­te­stel­le am Strand­aus­gang 4, im Dünen­weg Mark­gra­fen­hei­de am Strand­auf­gang 27 beim Über­gang vom Zelt­platz zum Strand sowie auf dem Park­platz Wil­helms­hö­he in Died­richs­ha­gen, wobei es sich hier­bei um einen Ersatz­neu­bau der bis­he­ri­gen Toi­let­te han­delt. Die Toi­let­ten­an­la­gen sind soge­nann­te TCs, also Tro­cken­toi­let­ten, die ohne Abwas­ser funk­tio­nie­ren und eine effek­ti­ve, hygie­ni­sche und res­sour­cen­spa­ren­de Alter­na­ti­ve zu klas­si­schen WC-Anla­­gen bie­ten. Alle drei Stand­or­te wur­den daher ohne klas­si­sche Ver- und Ent­sor­gungs­an­schlüs­se ent­wi­ckelt. Das Sys­tem trennt fes­te und flüs­si­ge Bestand­tei­le in einem moder­nen, drei Qua­drat­me­tern gro­ßen Unter­flur­tank aus Beton mit DIN-zer­­ti­­fi­­zier­­ter Dicht­heit. Die Ent­sor­gung erfolgt bedarfs­ge­recht ent­spre­chend des jewei­li­gen Füll­stan­des. Die täg­li­che Rei­ni­gung über­nimmt die Stadt­ent­sor­gung Ros­tock.  Die Tanks wer­den über das begrün­te Dach mit Sub­strat­schicht ent­lüf­tet, wodurch Geruchs­be­läs­ti­gun­gen deut­lich redu­ziert wer­den. Die not­wen­di­ge Beleuch­tung sowie die Belüf­tung wer­den ener­gie­aut­ark über eine Mini-Pho­­to­­vol­­ta­i­k­an­la­­ge mit Bat­te­rie­spei­cher betrie­ben.

Die Gebäu­de sind modern, freund­lich und hell gestal­tet. Trotz ihrer kom­pak­ten Bau­wei­se bie­ten sie aus­rei­chend Bewe­gungs­frei­heit – auch für Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät. Zur Aus­stat­tung gehö­ren ein Wasch­be­cken, Klei­der­ha­ken, ein Des­in­fek­ti­ons­spen­der sowie ein sepa­ra­tes Uri­nal. Die neu­en Anla­gen sind  rund um die Uhr kos­ten­frei nutz­bar.

Die letz­ten Arbei­ten im Umfeld der Toi­let­ten­an­la­gen – dar­un­ter Pflas­ter­ar­bei­ten, die Beschil­de­rung und die Wie­der­her­stel­lung der Grün­flä­chen – wer­den in den kom­men­den Tagen abge­schlos­sen. Die Nut­zung ist jedoch bereits jetzt mög­lich. In die drei Stand­or­te wur­den in Sum­me rund 225.000 Euro inves­tiert. Dies beinhal­tet die Toi­let­ten­an­la­gen selbst, die Pla­nung im Vor­feld, alle not­we­ni­gen Erd- und Mon­ta­ge­ar­bei­ten sowie im Anschluss die Wie­der­her­stel­lung der Außen­an­la­gen.

“Mensch. Weih­nacht!” – Reser­vie­run­gen schon jetzt

25. Juni: Auch wenn die Advents- und Weih­nachts­zeit noch unend­lich weit ent­fernt schein, der Autor Mat­ti Sund berei­tet sei­ne Lese-Tou­­ren „Mensch. Weih­nacht!“ bereits vor. Am 28. Novem­ber und am 18. Dezem­ber jeweils um 17 Uhr ist er zu Gast im Rin­gel­natz, wo eine Lesung mit Musik und ein 3‑Gang-Menü geplant sind, Anmel­dun­gen unter  0381207 46 407 oder über  info@ringelnatz-warnemuende.de.  Auf MS Käpp’n Brass (Anmel­dung 0381 – 54 172 oder über info@fahrgastschifffahrt.de )   ist er am 5. Dezem­ber um 17 Uhr und im Ger­hard Lau Saal am Moor am 15. Dezem­ber um 17 Uhr zu Gast.

Kar­ten gewin­nen für AIDA-Cha­ri­­ty-Kon­­­zert

25. Juni: Zum Abschluss der 30-Jah­­re-Fei­er­­lich­kei­­ten lädt AIDA Crui­ses am 28. Okto­ber in die Ham­bur­ger Elb­phil­har­mo­nie zu einem Cha­ri­ty Kon­zert „AIDA & Fri­ends“ mit Mark Fors­ter, LEA und Revol­ver­held ein. Die Tickets für das Kon­zert „AIDA & Fri­ends“ sind ab sofort erhält­lich unter https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/aida-friends/29034. AIDA Crui­ses ver­lost 4 x 2 Tickets für das Cha­ri­­ty-Kon­­­zert. Ein­fach bis zum 17. Sep­tem­ber 2026 die Gewinn­spiel­fra­ge beant­wor­ten und mit etwas Glück Tickets für „AIDA & Fri­ends“ gewin­nen: https://aida.de/willkommen/30-jahre/konzert-elbphilharmonie.

Noch sit­zen die Tou­ris­ten am Früh­stücks­tisch. Die Zeit nutzt Strand­korb­ver­mie­ter Phil­ip Saat,  um mit dem Käscher die Ziga­ret­ten­kip­pen aus dem Ost­see­sand zu pulen. Schließ­lich sol­len sich sei­ne Gäs­te rund­um wohl­füh­len an die­sen Som­­mer-Son­­nen-Tagen.  Foto: mkad

Klein­gar­ten­an­la­ge Am Moor: Was Gemein­schaft bewe­gen kann

24. Juni: Lan­ge haben sich Klein­gärt­ner der Anla­ge Am Moor auf die­sen Tag vor­be­rei­tet. Heu­te nun haben sie Mit­glie­der der Bun­des­ju­ry des Wett­be­werbs “Gär­ten im Städ­te­bau” emp­fan­gen und zu einem Rund­gang durch ihr wun­der­ba­res Para­dies ein­ge­la­den. Ob die War­ne­mün­der zu den Sie­gern des bun­des­wei­ten Wett­be­werbs gehö­ren, erfah­ren sie im Novem­ber. Alle Details unter: Land und Leu­te

Instal­la­ti­on neu­er Park­au­to­ma­ten

24. Juni: In der Müh­len­stra­ße habe ich ges­tern ver­geb­lich nach dem obli­ga­to­ri­schen, Mün­zen fres­sen­den Park­au­to­ma­ten gesucht. Ist das Par­ken dort künf­tig frei? Nein. Wie wir aus der Pres­se­stel­le der Stadt­ver­wal­tung erfah­ren, wer­den der­zeit im gesam­ten Stadt­ge­biet ins­ge­samt 117 neue Park­schein­au­to­ma­ten instal­liert. Wie das Tief­bau­amt infor­miert, wird dank der Erneue­rung der Gerä­te die tech­ni­sche Infra­struk­tur an die aktu­el­len Anfor­de­run­gen einer moder­nen und nut­zer­freund­li­chen Park­raum­be­wirt­schaf­tung ange­passt. Die neu­en Park­schein­au­to­ma­ten bie­ten zeit­ge­mä­ße Bezahl­mög­lich­kei­ten und tra­gen zu einer höhe­ren Betriebs­si­cher­heit sowie einem ver­bes­ser­ten Ser­vice für alle Ros­to­cker sowie für die Gäs­te der Stadt bei. Die Neu­auf­stel­lung und Inbe­trieb­nah­me erfol­gen schritt­wei­se. Wäh­rend der Umrüs­tungs­ar­bei­ten kann es kurz­zei­tig zu Ein­schrän­kun­gen kom­men. Soll­te es an einem Stand­ort nicht mög­lich sein, ein Ticket zu buchen, ist eine Park­schei­be gut sicht­bar in das Fahr­zeug ein­zu­le­gen. Der Kom­mu­na­le Ord­nungs­dienst ist über den Pro­zess infor­miert. Die Stadt­ver­wal­tung bit­tet um Ver­ständ­nis.

Mit dabei im Ste­­phan-Jan­t­­zen-Park auch Mit­glie­der der War­ne­mün­der Trach­ten­grup­pe, die meh­re­re Tän­ze auf­führ­ten. Foto: susa

Stim­mungs­vol­les Event an der Fritz-Reu­­ter-Eiche

22. Juni: An der Reu­­ter-Eiche im Ste­­phan-Jan­t­­zen-Park haben ges­tern War­ne­mün­der Ver­ei­ne und Grup­pen zu einer klei­ne Ver­an­stal­tung zu Ehren von unse­rem Hei­mat­dich­ter Fritz Reu­ter und der vor­pom­mer­schen Dich­te­rin Mar­tha Mül­­ler-Gräh­­lert ein­ge­la­den. Bei wun­der­ba­ren Som­mer­wet­ter wur­de an die­sem längs­ten Tag des Jah­res gesun­gen, getanzt, rezi­tiert, musi­ziert. Alle Details unter: Land und Leu­te

Töd­li­cher Bade­un­fall

22. Juni: Eine 79-Jäh­ri­­ge ist am frü­hen Sonn­abend­abend in der Ost­see vor Mark­gra­fen­hei­de ver­stor­ben. Nach der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen, so die Poli­zei, wur­den Zeu­gen gegen 18 Uhr auf die Tou­ris­tin auf­merk­sam, die regungs­los im Was­ser trieb. Trotz ihrer umge­hen­den Ber­gung und sofort ein­ge­lei­te­ter Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men ver­starb die Frau aus Thü­rin­gen spä­ter im Kran­ken­haus.

Die Ros­to­cker Kri­mi­nal­po­li­zei ermit­telt nun zu den genau­en Umstän­den des Todes. Nach der­zei­ti­gem Kennt­nis­stand lie­gen kei­ne Hin­wei­se auf ein Fremd­ver­schul­den vor.

Span­nen­de Aben­de zum The­ma Ost­see

21. Juni: Wer sich für die Ost­see vor unse­rer Haus­tür inter­es­siert, der dürf­te sich freu­en, dass das Lei­b­­niz- Insti­tut für Ost­see­for­schung War­ne­mün­de unter dem Mot­to “War­ne­mün­der Aben­de” auch in die­sem Som­mer wie­der zu popu­lär­wis­sen­schaft­li­chen Vor­trä­ge zum The­ma Ost­see ein­lädt. Sie fin­den jeweils don­ners­tags um 18.30 Uhr im Vor­trags­saal des IOW statt. Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei. Der Zugang zum Insti­tut erfolgt von der Kur­park­sei­te aus. Bit­te benut­zen Sie die Abzwei­gung von der See­stra­ße neben dem Kur­haus. Das kom­plet­te Pro­gramm fin­den Sie unter: Land und Leu­te

Mil­­li­ar­­den-Inves­­ti­­ti­on schafft Arbeits­plät­ze

17. Juni: Haben Sie, lie­be Leser, heu­te die Nach­rich­ten ver­folgt? Über­all wird davon berich­tet, dass auf der War­ne­mün­der Nep­tun Werft künf­tig gigan­ti­sche Off­shore-Plat­t­­for­­men gebaut wer­den sol­len, mit­tels derer der Strom in die Net­ze an Land ein­ge­speist wer­den kann. Die­se Mil­­li­ar­­den-Inves­­ti­­ti­on schafft gute Arbeits­plät­ze. Alle Details unter: Land und Leu­te

20. Sep­tem­ber: Wahl­hel­fer gesucht

14. Juni: Für die Durch­füh­rung der 9. Land­tags­wahl am 20. Sep­tem­ber wer­den drin­gend Wahl­hel­fer gesucht. Ins­ge­samt wer­den rund 1.500 Ehren­amt­li­che benö­tigt. Bis­lang haben sich etwa 500 Per­so­nen gemel­det. Ins­ge­samt müs­sen 134 Urnen­wahl­lo­ka­le mit jeweils acht Wahl­hel­fern sowie 52 Brief­wahl­lo­ka­le mit jeweils sie­ben Wahl­hel­fern besetzt wer­den.

Wer sich für das Ehren­amt ent­schei­det, kann sich über meh­re­re Wege anmel­den. Eine ent­spre­chen­de Bereit­schafts­er­klä­rung steht online unter www.rostock.de/wahlen zur Ver­fü­gung und kann anschlie­ßend aus­ge­füllt per E‑Mail an wahlhelfer@rostock.de geschickt wer­den. Ana­log liegt die Erklä­rung in der Rat­haus­hal­le aus und kann dort auch direkt abge­ge­ben wer­den. Das Rat­haus­foy­er ist mon­tags bis frei­tags von 8 bis 18 Uhr geöff­net.

Die Wahl­hel­fer betreu­en die Wahl­lo­ka­le, über­prü­fen die Wahl­be­rech­ti­gung, geben die Stimm­zet­tel aus und küm­mern sich um die Aus­zäh­lung der Stim­men nach Schlie­ßung der Wahl­lo­ka­le. Für den Ein­satz wird eine Auf­wands­ent­schä­di­gung gezahlt. Wahl­hel­fer kann grund­sätz­lich jede wahl­be­rech­tig­te Per­son wer­den, die am Wahl­tag das 16. Lebens­jahr voll­endet hat, seit min­des­tens 37 Tagen in Ros­tock gemel­det ist und nicht vom Wahl­recht aus­ge­schlos­sen ist. Alle Infor­ma­tio­nen zur Wahl und zum Wahl-Ehren­amt: www.rostock/wahlen

Aus Bis­tro wird Restau­rant

13. Juni: Der Orts­bei­rat für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen wur­de über ein Bau­vor­ha­ben „Umbau und Erwei­te­rung des Wohn- und Geschäfts­hau­ses“ in der Müh­len­stra­ße 27 infor­miert. Dort ist vor­ge­se­hen, die Umnut­zung der Gewer­be­ein­heit im Erd­ge­schoss, wo sich ein Bis­tro mit 40 Sitz­plät­zen befin­det, umzu­nut­zen und ein Restau­rant mit 58 Sitz­plät­zen auf einer Nutz­flä­che von 174 Qua­drat­me­tern zu errich­ten. Das Vor­ha­ben ist pla­nungs­recht­lich zuläs­sig, heißt es aus der Stadt­ver­wal­tung.

Ehrung für Noris GmbH

13. Juni: In War­ne­mün­de haben zahl­rei­che Unter­neh­men ihren Sitz. Unter ihnen die Noris Auto­ma­ti­on GmbH, die Antrieb­s­­steu­e­rungs- und Auto­ma­ti­sie­rungs­sys­te­me für Schif­fe aller Art ein­schließ­lich Mega­yach­ten fer­tigt. Geschäfts­füh­rer Felix Weiss wur­de wäh­ren der 28. Unter­neh­mer­eh­rung der Han­­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock 2025 geehrt. Wei­te­re Infos unter: Land und Leu­te

Mari­ti­mer Gewer­be­park am Schiff­bau­stand­ort

11. Juni: Heu­te wur­de der ers­te offi­zi­el­le Ramm­schlag für die Umge­stal­tung des ehe­ma­li­gen Werft­be­ckens am War­ne­mün­der Pas­sa­gier­kai gesetzt. Das Are­al wird zum mari­ti­men Gewer­be­park für nach­hal­ti­ge Ener­gie­tech­no­lo­gien umge­stal­tet. Der tra­di­ti­ons­rei­che Schiff­bau­stand­ort wird revi­ta­li­siert und zu einem moder­nen Off­shore- und Gewer­be­quar­tier ent­wi­ckelt. Mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von mehr als 100 Mil­lio­nen Euro han­delt es sich um die zweit­größ­te Infra­struk­tur­maß­nah­me in der jün­ge­ren Geschich­te des Ros­to­cker Hafens nach der Ansied­lung von Lieb­herr im Über­see­ha­fen.

Mit dem Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber 50Hertz steht bereits einer der ers­ten Anker­nut­zer des neu­en Gewer­be­parks fest. Auf 25.000 Qua­drat­me­tern Grund­stücks­flä­che wird das „Ros­tock Off­shore Quar­tier“ als mul­ti­funk­tio­na­les Gebäu­de­en­sem­ble mit moder­nen Büros, Werk­stät­ten und Mate­ri­al­la­ger direkt an der Kai­kan­te ent­ste­hen. Dort sol­len bis zu 180 Men­schen in unter­schied­li­chen Funk­ti­ons­be­rei­chen des 50Hertz-Off­shore-Betrie­­bes arbei­ten. Neben der Zen­tra­le in Ber­lin und dem Regio­nal­zen­trum Mit­te in Neu­en­ha­gen in Bran­den­burg wird dies der dritt­größ­te 50Hertz-Stan­d­ort sein. Wei­te­re Details unter: Land und Leu­te

18-Loch Mini­golf­an­la­ge geplant

10. Juni: Der Neu­bau einer 18-Loch Mini­golf­an­la­ge wird in Died­richs­ha­gen Am Golf­platz 1 geplant. Der Orts­bei­rat für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen wur­de dar­über infor­miert, dass der unte­ren Bau­auf­sichts­be­hör­de ein ent­spre­chen­der Antrag der Golf­an­la­ge War­ne­mün­de GmbH & Co. KG zur Ent­schei­dung vor­liegt. Das Vor­ha­ben, so heißt es, ist pla­nungs­recht­lich zuläs­sig.  Das Ver­fah­ren wird nach § 63 LBauO M‑V geführt. Die Mini­golf­an­la­ge soll auf einer Flä­che von etwa 1250 Qua­drat­me­tern ent­ste­hen.

“War­ne­mün­der Wit­wen”

10. Juni: Es ist Urlaubs­zeit. Und so manch einer macht nun wahr, was er sich schon lan­ge vor­ge­nom­men hat: Lesen. Eine Auto­bio­gra­fie, einen his­to­ri­schen Roman, Gedich­te oder einen Kri­mi. Rich­tig in sind der­zeit Geschich­ten, die einen regio­na­len Bezug haben. Bei­spiels­wei­se zu War­ne­mün­de. Aber wel­ches der Bücher ist lesens­wert? Gar nicht so ein­fach, sich da durch- und das rich­ti­ge Buch zu fin­den. Hol­ger Kan­kel, lang­jäh­ri­ger Redak­teur der Schwe­ri­ner Volks­zei­tung und selbst Autor, hat sich für aal­glatt mal umge­schaut und in einem War­­ne­­mün­­de-Kri­­mi geschmö­kert. Was es mit den “War­ne­mün­der Wit­wen” auf sich hat, lesen Sie unter: Land und Leu­te

Stra­­ßen-Bau­s­tel­­len auch 2027 geplant

10. Juni: Wer sich in War­ne­mün­de nicht aus­kennt, hat momen­tan schlech­te Kar­ten. Bau­stel­len und damit ver­bun­de­ne Umlei­tun­gen wohin man schaut. Auch im nächs­ten Jahr geht die Baue­rei wei­ter. Wie Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der gest­ri­gen Orts­bei­rats­sit­zung infor­mier­te, gab es zwi­schen dem Tief­bau­amt,  Nord­was­ser und den Stadt­wer­ken eine ers­te Abstim­mung zum Bau­pro­gramm in 2027 in War­ne­mün­de. Aller­dings könn­te es auch noch Ände­run­gen geben:

Ab Janu­ar 2027 ist Nord­was­ser in der Richard-Wag­­ner-Stra­­ße im Ein­satz, was zu halb­sei­ti­ger Sper­rung füh­ren könn­te. Eben­falls ab Janu­ar 2027 nimmt Nord­was­ser die Alte Bahn­hof­stra­ße ins Visier. Abschnitts­wei­se sind Voll­sper­run­gen geplant. Auch im Som­mer soll gebud­delt wer­den. Geprüft wird sogar die pro­vi­so­ri­sche Nut­zung des – ohne­hin maro­den und drin­gend sanie­rungs­be­dürf­ti­gen  – Geh­wegs für den öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr.   Vor­läu­fi­ge Ent­war­nung für die Fritz-Reu­­ter-Stra­­ße, die  nicht wie geplant in 2027, son­dern vor­aus­sicht­lich ab 2028 ange­fasst wird. Die Bau­zeit wird hier mit zwei Jah­ren inklu­si­ve abschnitt­wei­ser Voll­sper­rung ange­ge­ben. Der Bau star­tet am Kir­chen­platz.  Die Ersatz­bus­hal­te­stel­le Hein­rich-Hei­­ne-Stra­­ße wird mit Bau­en­de Ros­to­cker Stra­ße nicht zurück gebaut und für die Fritz-Reu­­ter-Stra­­ße belas­sen

Im Spät­herbst oder Janu­ar 2027 kom­men die Ver­sor­ger und das Tief­bau­amt in eine Orts­bei­rats­sit­zung und stel­len kon­kre­te Maß­nah­men vor.

Zweit­wohn­sitz bringt Steu­ern – aber wie­viel?

10. Juni: War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen sind beliebt. Nicht nur bei Tou­ris­ten, son­dern auch bei Unter­neh­men sowie Men­schen, die hier aus wel­chen Grün­den auch immer eine Zweit­woh­nung besit­zen. Wie hoch, so die Fra­ge eines Bür­gers auf der Mai-Sit­­zung des Orts­bei­ra­tes, ist das Steu­er­ein­kom­men in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren durch Zweit­wohn­sitz im Orts­amts­be­reich?   Die­se Fra­ge, so Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der gest­ri­gen Sit­zung des Orts­bei­ra­tes, kann nicht expli­zit für den Orts­amts­be­reich beant­wor­tet wer­den. Denn es lie­gen nur Anga­ben für die gesam­te Stadt vor.

Neu­es am War­ne­mün­der Strand

10. Juni:  In War­ne­mün­de wur­de der Hun­de­strand in die­sem Jahr um einen Abschnitt (von Strand­auf­gang 28 bis 34) ver­grö­ßert. Eine zeit­li­che Beschrän­kung für das Füh­ren von Hun­den an Strand in der Zeit von 21 bis 9 Uhr gilt fort­an nur noch im Bereich von Strand­auf­gang 7 bis 9 in War­ne­mün­de. Der gro­ße Tex­­­til-Bade­­be­­reich bis Strand­auf­gang 40 wur­de in einen Misch­be­reich umge­wid­met und schließt direkt am FKK-Abschnitt an Strand­zu­gang 24 an, um das Bade­er­leb­nis auch hier fle­xi­bler zu ermög­li­chen. Dar­über hin­aus wur­de das Ver­bot zum Abfeu­ern pyro­tech­ni­scher Gegen­stän­de in die Strand­sat­zung auf­ge­nom­men. Feu­er­wer­ke sind ganz­jäh­rig nur noch per schrift­li­cher Erlaub­nis (auch zu Sil­ves­ter oder Neu­jahr) zuläs­sig. Bei gehiss­ter roter Flag­ge ist zudem das Bade­ver­bot kon­kre­ti­siert wor­den. Künf­tig stellt die­se Zuwi­der­hand­lung eine Ord­nungs­wid­rig­keit dar.

5000 Taschen­a­scher für die Bade­gäs­te

9. Juni: Täg­lich wer­den über 15 Kilo­me­ter Strand im Auf­trag der Tou­ris­mus­zen­tra­le Ros­tock und War­ne­mün­de per Hand und maschi­nell von Müll befreit. Am häu­figs­ten wer­den dabei Ziga­ret­ten­res­te gefun­den. Im Rah­men des Pro­jek­tes „Kein Plas­tik bei die Fische“ wer­den daher auch in die­sem Jahr wie­der 5000 Taschen­aschen­be­cher über die Strand­be­wirt­schaf­ter sowie über die Ros­tock-Infor­­ma­­tio­­nen kos­ten­los an Bade­gäs­te ver­teilt

Dem 1. Ramm­schlag fol­gen in der Sai­son noch vie­le

8. Juni: Weit­hin sicht­bar und weit­hin hör­bar: Das frü­he­re Werft­be­cken in War­ne­mün­de mit den Lie­ge­plät­zen 9 bis 11 wird im Auf­trag der Stadt Ros­tock fit für die Zukunft gemacht. Dabei wer­den nicht nur Alt­las­ten ent­sorgt und Kai­an­la­gen erneu­ert, son­dern auch die Was­ser­tie­fe ver­grö­ßert, damit das Are­al künf­tig als mari­ti­mer Gewer­be­park für nach­hal­ti­ge Ener­gie­tech­no­lo­gien genutzt wer­den kann. Der sym­bo­li­sche 1. Ramm­schlag wird am Don­ners­tag, 11. Juni, um 14.30 Uhr durch­ge­führt.

Anwoh­ner wur­den schon mal um Ver­ständ­nis ange­sichts des bis Novem­ber (!) dau­ern­den Lärms vor allem bezüg­lich der Ramm­ar­bei­ten gebe­ten. Das hält sich aller­dings in Gren­zen. Auf die Fra­ge, war­um die lär­min­ten­si­ven Bau­ar­bei­ten mit­ten in der Sai­son, dann, wenn Anwoh­ner end­lich mal ihre Ter­ras­sen nut­zen kön­nen, durch­ge­führt wer­den, erhielt eine Anwoh­ne­rin fol­gen­de Ant­wort: Die Durch­füh­rung von Ramm­ar­bei­ten ist nicht belie­big ver­schieb­bar. Das Zeit­fens­ter wird durch meh­re­re Fak­to­ren bestimmt, u. a. durch den Bau­ab­lauf  (hier gibt es eine kom­ple­xe Ver­zah­nung mit ande­ren Bau­tä­tig­kei­ten.), die Wit­te­rung sowie tech­ni­sche und geneh­mi­gungs­recht­li­che Vor­ga­ben. Eine Ver­la­ge­rung der Ramm­ar­bei­ten in den Zeit­raum Novem­ber bis März ist lei­der nicht mög­lich. Die Han­se­stadt Ros­tock als Vor­ha­ben­trä­ger und das beauf­trag­te Bau­un­ter­neh­men ach­ten dar­auf, die Arbei­ten so zu orga­ni­sie­ren und zeit­lich zu bün­deln, dass die Belas­tung für Sie mög­lichst gering bleibt. Als Dan­ke­schön hat die Stadt im Auf­trag der Bür­ger­schaft gera­de die Grund­steu­er erhöht.

Möwen-Poli­ce und kos­ten­freie Son­­nen­­creme-Spen­­der

8. Juni: Ken­nen Sie, lie­be Leser den WAL? Nein, nicht den gestran­de­ten, son­dern die gleich­na­mi­ge Bar am War­ne­mün­der Strand. Dort fin­den inter­es­san­te Ver­an­stal­tun­gen statt, dort kann man rela­xen, sich einen Drink gön­nen, Spaß haben. Dort gibt es die Möwen-Poli­ce und dort greift nun auch ein Pilot­pro­jekt mit der Uni Ros­tock zum The­ma kos­ten­freie Son­­nen­­creme-Spen­­der. Wei­te­re Infos unter: Land und Leu­te

Fähr­be­cken ist sanie­rungs­be­dürf­tig

26. Mai: Sanie­rungs­be­darf besteht am Fähr­be­cken Hohe Düne. Dar­über wur­de auf der jüngs­ten Sit­zung des Orts­bei­ra­tes für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen infor­miert. aal­glatt woll­te wei­te­re Infor­ma­tio­nen und frag­te in der Pres­se­stel­le des Rat­hau­ses nach. Wir erfuh­ren:  Im Zuge der tur­nus­mä­ßi­gen Bau­werks­prü­fun­gen wur­de fest­ge­stellt, dass das Fähr­be­cken in Hohe Düne sich in einem sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Zustand befin­det und zwin­gen­der Hand­lungs­be­darf zur Siche­rung und Ver­län­ge­rung der Stand­si­cher­heit und damit auch die Nutz­bar­keit des Fähr­be­ckens besteht. Durch die Han­­se- und Uni­ver­si­täts­stadt Ros­tock wur­de eine
Mach­bar­keits­stu­die beauf­tragt. Für die wei­te­re Pla­nung wird nun­mehr ein Sanie­rungs­kon­zept „Stein­schüt­tung vor Alter Wand“ ver­folgt. Vor­be­halt­lich der noch anste­hen­den Geneh­mi­gung ist geplant, die Arbei­ten etwa im Zeit­raum von Janu­ar bis Mai 2027 durch­zu­füh­ren. Zum jet­zi­gen Pla­nungs­stand ist es lei­der noch nicht mög­lich, kon­kre­te Ein­schrän­kun­gen zum Fähr­ver­kehr zu benen­nen.

250 Ehren­amt­ler sor­gen für Sicher­heit am Strand

22. Mai: In die Sai­son 2026  ist die DRK Was­ser­wacht Ros­tock gestar­tet. Sie hat erneut ihren Wach­dienst an den Strän­den von War­ne­mün­de und Mark­gra­fen­hei­de auf­ge­nom­men. Bis Mit­te Sep­tem­ber sichern rund 250 ehren­amt­li­che Ein­satz­kräf­te die Küs­ten­ab­schnit­te ab und sor­gen täg­lich zwi­schen 9 und 18 Uhr für die Sicher­heit tau­sen­der Bade­gäs­te an der Ost­see. Alle Details unter: Land und Leu­te

Ille­ga­les Par­ken auf Grün­flä­chen wird rich­tig teu­er

18. Mai: Gera­de an Hoch­som­mer­ta­gen oder dann, wenn in War­ne­mün­de oder auch in Ros­tock beson­de­re Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den, sind Park­plät­ze knapp. Manch ein Besu­cher stellt sein Fahr­zeug dann ein­fach ab, wo immer er meint ein Plätz­chen gefun­den zu Haben. Das Amt für Stadt­grün, Natur­schutz und Fried­hofs­we­sen passt nun die Ver­warn­gel­der für Ord­nungs­wid­rig­kei­ten im Zusam­men­hang mit dem ille­ga­len Par­ken auf öffent­li­chen Grün­flä­chen im gesam­ten Stadt­ge­biet an. Ab 1. Juni 2026 wer­den dafür 55 statt bis­her 20 Euro anfal­len. Durch die Erhö­hung sol­len städ­ti­sche Grün­an­la­gen bes­ser geschützt und die Ein­hal­tung der Grün­flä­chen­sat­zung kon­se­quen­ter durch­ge­setzt wer­den.

Im Durch­schnitt der bei­den ver­gan­ge­nen Jah­re muss­ten jeweils etwa 3 000 mal Ver­­­warn- und Buß­gel­der ver­hängt wer­den. Sol­che Ver­warn­gel­der zu umge­hen ist ganz ein­fach, indem zum Hal­ten und Par­ken nur öffent­lich aus­ge­wie­se­ne Park­flä­chen genutzt wer­den. Link­tipps: www.rostock.de/parken

Bau­li­che Nut­zung des Park­plat­zes Strand Mit­te?

16. Mai: Auf der Sit­zung des Orts­bei­ra­tes für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen infor­mier­te Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel dar­über, dass die WIRO der­zeit ein Kon­zept erar­bei­tet zur mög­li­chen Plat­zie­rung und zum Betrieb einer Park­pa­let­te bezie­hungs­wei­se eines Park­hau­ses am “Park­platz Strand Mit­te. Auf­grund der beson­de­ren Lage des Stand­or­tes wur­de ergän­zend auch der Gedan­ke einer städ­te­bau­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung mit Wohn­nut­zung ein­ge­bracht und durch die WIRO auf­ge­nom­men. Die wei­te­ren Abstim­mun­gen hier­zu  blei­ben abzu­war­ten.

Aal­­glatt-Redak­­teu­rin Sabi­ne Schu­bert frag­te nach in der Pres­se­stel­le der Wiro und erhielt von Cars­ten Klehn fol­gen­de Ant­wort:  Die Aus­sa­ge bezieht sich auf einen Ter­min des Stadt­pla­nungs­am­tes Ende März, an dem die WIRO teil­ge­nom­men hat. The­ma war die Errich­tung des geplan­ten Park­hau­ses auf einer Teil­flä­che „Park­platz Strand Mit­te“ in War­ne­mün­de. Die WIRO hat erneut dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Betrieb eines Park­hau­ses par­al­lel zu eben­erdi­gen, von Drit­ten betrie­be­nen Stell­plät­zen ganz­jäh­rig wirt­schaft­lich nicht dar­stell­bar wäre. Denn der bestehen­de Park­platz ist außer­halb der Sai­son nie voll aus­ge­las­tet. Tors­ten Fischer, Chef des Stadt­pla­nungs­amts, hat in der Run­de außer­dem den Gedan­ken geäu­ßert, dass die Flä­che mehr kön­ne als nur Par­ken. Des­halb soll ein­mal eine gro­be Idee für eine bau­li­che Nut­zung skiz­ziert wer­den. Dies­be­züg­lich liegt noch nichts vor.

Halb­sei­ti­ge Sper­rung in der Wacht­ler­stra­ße

13. Mai: Bis Ende Okto­ber ist die Wacht­ler­stra­ße in Höhe der Haus­num­mer 11  halb­sei­tig gesperrt. Hin­ter­grund ist der Neu­bau des Wiro-Hau­­ses. Die aus­füh­ren­de Fir­ma ist die War­ne­mün­der Bau GmbH. Dar­über wur­de auf der gest­ri­gen Orts­bei­rats­sit­zung infor­miert.

 

Micha­el Brüg­mann (l) und Jan Krug­mann vor ihrem Restau­rant Carls in der Müh­len­stra­ße, das gera­de zehn­jäh­ri­ges Jubi­lä­um fei­er­te. Sie set­zen sich dafür ein, dass Natur und Stadt­le­ben hier im Ein­klang mit­ein­an­der bestehen blei­ben. Foto: mkad

Die Wil­den Wit­wer: Im klei­nen Strand­ca­fé

5. Mai: Mit ihrem Som­mer­pro­gramm gehen die Wil­den Wit­wer ordent­lich baden und las­sen sich küs­sen von den Wel­len. Mit den belieb­tes­ten Schla­gern der jewei­li­gen Som­mer­sai­son der 20er und 30er Jah­re machen die bei­den Her­ren einen Aus­flug an den Strand. Dabei erle­ben sie zu Lan­de und zu Was­ser feucht­fröh­li­che Aben­teu­er und tref­fen dabei aller­lei frei­zü­gig geklei­de­te jun­ge Damen – musi­ka­lisch und ganz seri­ös, ver­steht sich. Da drückt der Sand im Schuh, aber hof­fent­lich nicht im Zwi­ckel. Wer mit den Wil­den Wit­wern ins Strand­ca­fé gehen möch­te, soll­te einen Besuch in der Klei­nen Komö­die am 14., 15. oder 16. Juli jeweils um 20 Uhr ein­pla­nen. Kar­ten für das Gast­spiel gibt es an den Vor­ver­kaufs­kas­sen des Volks­thea­ters unter 0381 381‑4702 bzw. in der Klei­nen Komö­die, Tele­fon 0381 381‑4707

Linie 37 hält in der Alten Bahn­hof­stra­ße

4. Mai: Auf­grund der Fern­­wär­­me-Bau­ar­­bei­­ten im Kreu­zungs­be­reich Wachtlerstraße/ Kur­haus­stra­ße fährt die Bus­li­nie 37 von Sonn­abend, 9. Mai, bis vor­aus­sicht­lich Frei­tag, 3. Juli, erneut in einer geän­der­ten Lini­en­füh­rung:

In Rich­tung Meck­len­bur­ger Allee fah­ren die Bus­se der Linie 37 ab Hal­te­stel­le S War­ne­mün­de Werft umge­lei­tet über die Stra­ße Zum Zoll­amt und Alte Bahn­hofs­stra­ße: Hier hält der Bus an der neu ein­ge­rich­te­ten Hal­te­stel­le „Alte Bahn­hof­stra­ße“.

Danach führt die Umlei­tung über Post­stra­ße, Kir­chen­platz, Fritz-Reu­­ter-Stra­­ße, Ros­to­cker Stra­ße, R.-Wagner-Straße zur Hal­te­stel­le Wie­sen­weg und wei­ter in regu­lä­rer Lini­en­füh­rung bis zur Meck­len­bur­ger Allee. Die Hal­te­stel­len Wacht­ler­stra­ße, Kur­haus­stra­ße und See­stra­ße ent­fal­len in die­ser Rich­tung ersatz­los. Zusätz­lich wer­den die Hal­te­stel­len Fritz-Reu­­ter-Stra­­ße und R.-Wagner-Straße bedient.

In Rich­tung S War­ne­mün­de Werft fährt die Bus­li­nie 37 regu­lär ohne Umlei­tun­gen, alle Hal­te­stel­len wer­den bedient. Die aktu­el­len Abfahrts­zei­ten sind unter www.rsag-online.de abruf­bar.

Ost­deut­sche Schiff­fahrts­ge­schich­te Band 25

29. April: Eine beson­de­re mari­ti­me Schrif­ten­rei­he fin­det ihren Abschluss. Seit 2001 wur­de mit den jähr­lich vom DSR-See­­leu­­te­­ver­­ein her­aus­ge­ge­be­nen „Bord­ge­schich­ten“ der Arbeits­all­tag auf See, die Frei­zeit­be­schäf­ti­gung auf den Schif­fen sowie die Land­gän­ge in fer­nen Häfen ver­an­schau­licht. Und das nicht aus drit­ter Hand, son­dern durch die Fah­rens­leu­te selbst, die aus ihren Tage­bü­chern ihre Erleb­nis­se und Erfah­run­gen als Zeit­zeu­gen wei­ter­ga­ben. Ein beson­de­res Kapi­tel vor allem ost­deut­scher Schiff­fahrts­ge­schich­te wur­de so geschaf­fen.

Im nun vor­lie­gen­den 25. Buch steht ins­be­son­de­re die Frei­zeit der See­leu­te im Mit­tel­punkt. Auf 160 Sei­ten kom­men noch ein­mal 32 Autoren zu Wort. Vom Bord­ki­no bis zum Okto­ber­fest in San­tos, von einer Äqua­tor­tau­fe bis zum Land­gang in Indi­en sowie Aben­teu­ern am Schie­nen­strang ist der The­men­kreis breit gefä­chert. Und auch von einem pro­mi­nen­ten Mit­rei­sen­den auf MS ESPENHAIN ist die Rede – dem dama­li­gen Volks­­­kam­­mer-Prä­­si­­den­­ten Prof. Dr. Johan­nes Dieck­mann (1893−1969), der mit der Maschi­­nen-Crew des Schif­fes ger­ne die Skat­kar­ten drosch, wie der eins­ti­ge Chief der DSR und  War­ne­mün­der Leucht­turm­mann Atze Mar­nau berich­tet. Als Nach­trag folgt nun nur noch ein­­Bor­d­­ge­­schich­­ten-Sam­­mel­­band, gewis­ser­ma­ßen die Sta­tis­tik aller Aus­ga­ben. Im Inter­net: www.seeleute.de       rfra

Aus dem Son­der­ver­mö­gen fließt Geld ins Hei­mat­mu­se­um

23. April: Mit dem vom Bund initi­ier­ten Son­der­ver­mö­gen „Infra­struk­tur und Kli­ma­neu­tra­li­tät“ und der dar­auf auf­bau­en­den Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zum MV-Plan 2035 erhält Ros­tock in den kom­men­den Jah­ren zusätz­li­che Inves­ti­ti­ons­mit­tel in Höhe von rund 83 Mil­lio­nen Euro. Davon sol­len mehr als 54 Mil­lio­nen Euro in den Schul­be­reich, über 15 Mil­lio­nen Euro in die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur sowie rund 12 Mil­lio­nen Euro in Sport und Kul­tur flie­ßen. Einen ent­spre­chen­den Vor­schlag hat die Stadt­ver­wal­tung nun der Bür­ger­schaft zur Beschluss­fas­sung vor­aus­sicht­lich im Mai vor­ge­legt.

Viel Geld ist das ange­sichts all der Pro­ble­me in der Han­se­stadt nicht. Und so ist es auch nicht ver­wun­der­lich, dass nach War­ne­mün­de für nur ein Pro­jekt eine Sum­me aus die­sem Bud­get fließt. Freu­en dür­fen wir uns, dass die Stadt­ver­wal­tung 80 000 Euro für die wei­te­re Gestal­tung des weit­hin belieb­ten Hei­mat­mu­se­ums vor­sieht, davon 72 000 Euro aus dem Son­der­ver­mö­gen. Nicht froh sind wir dar­über, dass die Sum­me aus dem Son­der­ver­mö­gen so beschei­den ist und es nicht mög­lich sein wird, maro­de Geh­we­ge wie in der Alten Bahn­hof­stra­ße, wo dem­nächst Fern­wär­me­lei­tun­gen ver­legt wer­den sol­len, end­lich in Ord­nung zu brin­gen.

 

So schmuck soll sich das Seg­ler­heim optisch nach Fer­tig­stel­lung prä­sen­tie­ren. Nur wird die Fas­sa­de nicht im mari­ti­men Blau erstrah­len, son­dern sich ent­spre­chend dem Wil­len der Stadt­ver­wal­tung im schnö­den Grau zei­gen. Foto: mkad

Kein Geld für Geh­­weg-Repa­ra­­tu­­ren

21. April Im Zuge des der­zei­ti­gen Fern­wär­me­aus­baus wer­den Stra­ßen auch auf Grund von Umlei­tun­gen mit Schwer­last­ver­kehr in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Wel­che Ober­de­cken und Geh­we­ge wer­den wie­der­her­ge­stellt? Die­se Fra­ge des Orts­bei­ra­tes beant­wor­tet das Tief­bau­amt: im Zuge des Fern­wär­me­aus­baus wer­den die öffent­li­chen Ver­kehrs­an­la­gen gemäß den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten (ZTV-Auf­­­gra­­bun­­gen) wie­der­her­ge­stellt. Das heißt, der Son­der­nut­zer muss die Flä­chen (Rohr­gra­ben­brei­te) wie vor­ge­fun­den ver­kehrs­si­cher wie­der­her­stel­len. Dies erfolgt hier im Auf­trag der Stadt­wer­ke Ros­tock AG. Erst nach der Wie­der­her­stel­lung der Flä­chen erfolgt durch das Tief­bau­amt die Abnah­me. Das Tief­bau­amt hat einen Rah­men­ver­trag für Geh­weg­in­stand­set­zun­gen im Rah­men von Son­der­nut­zun­gen abge­schlos­sen. Die zur Ver­fü­gung ste­hen­den inves­ti­ven Haus­halts­mit­tel sind nicht aus­rei­chend, um alle Geh­we­ge im Rah­men von Son­der­nut­zun­gen kom­plett her­zu­stel­len.

Für die­ses Jahr ste­hen für not­wen­di­ge Geh­weg­re­pa­ra­tu­ren im Rah­men von Son­der­nut­zun­gen kei­ne finan­zi­el­len Haus­halts­mit­tel zur Ver­fü­gung. Im Zuge der Ver­le­gung der Fern­wär­me­lei­tun­gen wur­den kei­ne Schwer­last­ver­keh­re (über 40 t) in War­ne­mün­de umge­lei­tet. Für die Nut­zung öffent­li­cher Ver­kehrs­an­la­gen für Schwer­last­ver­keh­re bedarf es einer Son­der­ge­neh­mi­gung. Alle öffent­li­chen Stra­ßen sind für Fahr­zeu­ge bis 40 t zuge­las­sen.

Der For­de­rung zur Her­stel­lung einer durch­ge­hen­den Stra­ßen­de­cke im Zuge von Fern­wär­me­lei­tun­gen kann das Tief­bau­amt nicht nach­kom­men. Hier­für ste­hen im lau­fen­den inves­ti­ven Haus­halt kei­ne Mit­tel zur Ver­fü­gung. Das Tief­bau­amt plant im Zuge der Ver­le­gung der Fern­wär­me­lei­tung die Erneue­rung der Fahr­bahn­de­cke im Kno­ten­be­reich Wachtlerstraße/ Kur­haus­stra­ße. Hier­für wird zur­zeit die Bereit­stel­lung der finan­zi­el­len Mit­tel geprüft.

Früh­stück am Meer für Groß und Klein

14. April: Der 29. August ist zwar noch ein gan­zes Stück hin, vor­mer­ken soll­ten sie ihn sich, lie­be Leser, aber unbe­dingt. Denn an die­sem Som­mer­tag gibt es in unse­rem Kur­haus­gar­ten ein Pick­nick unter dem Mot­to “Früh­stück am Meer”. Alle Details lesen Sie unter: Land und Leu­te

Setzt die Dynas­tie fort: Jan Böhn­ke

13. April: In War­ne­mün­de waren Foto­gra­fen immer etwas Beson­de­res. Weit­hin bekannt und sorg­sam in Archi­ven gela­gert sind Auf­nah­men von Erhard Schä­fer, Karl Eschen­burg und Wolf­hard Eschen­burg. In die Fuß­stap­fen die­ser Män­ner getre­ten ist Jan Böhn­ke, den aal­­glatt-Redak­­teu­rin Moni­ka Kad­ner unter Land und Leu­te vor­stellt.

WSC steckt 2026er Auf­ga­ben ab

6. April: Im hun­derts­ten Jah­res ihres Bestehens  haben die Mit­glie­der des War­ne­mün­der Segel­clubs (WSC) das neue Segel­jahr ins Visier genom­men. An ers­ter Stel­le ste­hen der­zeit das Abste­cken der Auf­ga­ben zur 88. War­ne­mün­der Woche im Juli für all die ehren­amt­li­chen Hel­fer des WSC, die zum Gelin­gen die­ses größ­ten Sege­le­vents vor unse­rer Haus­tür bei­tra­gen. Aber es lau­fen auch die Vor­be­rei­tun­gen für die tra­di­tio­nel­le Mitt­wochs­re­gat­ta, bei der in der ver­gan­ge­nen Sai­son 33 Boo­te mit ihren Frei­zeit­ka­pi­tä­nen und Mann­schaf­ten teil­ge­nom­men haben.  .

Da es immer wie­der Anfra­gen für Lie­ge­plät­ze an den Steg­an­la­gen des Alten Stro­mes gibt, haben die Mit­glie­der des Clubs beschlos­sen, dass die Ver­ga­be an frei­wil­li­ges Arbei­ten für den Ver­ein gebun­den wird. 20 Stun­den sind dafür die Vor­aus­set­zung. Im Übri­gen hat die Wiro Lie­ge­plät­ze tem­po­rär zur Ver­fü­gung gestellt für die War­ne­mün­der Boo­te, die durch die anste­hen­den Bau­maß­nah­men ihre Lie­ge­plät­ze räu­men muss­ten. Auf ihrer Jah­res­haupt­ver­samm­lung haben dabei die Seg­ler beschlos­sen, dass mit Tors­ten Schranck der alte auch ihr neu­er Vor­sit­zen­der wird.

Doch was wäre die Segel­sai­son  der Was­ser­sport­ler vom Alten Strom im Jahr 2026  ohne ihr eige­nes gro­ße Vor­ha­ben, der Bau des Ver­eins­hei­mes. Täg­lich gibt es hier nun nach der Zwangs­pau­se durch Frös­te zu Jah­res­be­ginn Fort­schrit­te. Die Sau­ber­keits­schicht für die Boden­plat­te ist gegos­sen, Eisen­flech­ter haben bereits mit der Arbeit begon­nen, Ver­scha­lun­gen wach­sen aus dem Boden.

Die Seg­ler sind guter Din­ge, dass zum Ende des Som­mers die Gebäu­de­hül­le für das Ver­eins­heim steht, das vor allem für die Kin­­der- und Jugend­ar­beit ein Anlauf­punkt wer­den wird. T.G.

Find­ling soll erin­nern

2. April: Die­ser ton­nen­schwe­re Stein soll’s wer­den: Im Kur­park soll er einen Platz fin­den und Erin­ne­rungs­kul­tur ermög­li­chen für alle, die auf See bei­gesetzt sind. Eine Initia­ti­ve des Orts­bei­ra­tes Warnemünde/ Died­richs­ha­gen, damit die West­mo­le künf­tig nicht mehr mit Blu­men und Erin­ne­rungs­stü­cken belas­tet wird und viel­mehr wei­ter­hin ein See­zei­chen bleibt. Wann der Find­ling gesetzt wird, ist noch offen. Foto: Axel Tolks­dorff

  1. WG War­now plant Woh­nun­gen im Laak-Quar­­tier

30. März: In einem Han­d­­lungs- und Maß­nah­men­kon­zept 2026 für War­ne­mün­de, das der Bür­ger­schaft im April vor­ge­stellt wer­den soll, ist auch von einem Schul­cam­pus und der Schaf­fung von Woh­nun­gen in einem soge­nann­ten Laak-Quar­­tier die Rede.

Zie­le sind die Ansied­lung der Beruf­li­chen Schu­le Eco­lea und die Schaf­fung von Woh­nun­gen durch die WG War­now am Orts­ein­gang An der Stadt­au­to­bahn / Frie­d­rich-Bar­­ne­­witz-Stra­­ße. Zur Qua­li­täts­si­che­rung wird die WG War­now gemein­sam mit der Eco­lea einen städ­te­bau­li­chen und hoch­bau­li­chen Wett­be­werb durch­füh­ren.

Die Wett­be­werbs­er­geb­nis­se wer­den die Grund­la­ge für die zur Schaf­fung von Bau­recht v.a. für die Woh­nun­gen erfor­der­li­che 1. Ände­rung des Bebau­ungs­plans Nr. 01.SO.161 „Erwei­te­rung Tech­no­lo­gie­zen­trum“ sein.

Zuvor gilt es u. a.  The­men wie die Wald­um­wand­lung, ver­kehr­li­cher Belan­ge und zusätz­li­cher Flä­chen für die Erschlie­ßung, Fra­gen zu Boden­ver­hält­nis­sen, Alt­las­ten, Hoch­was­ser­schutz, Schall­schutz und Arten­schutz zu klä­ren.

Über die Ergeb­nis­se des Wett­be­werbs soll eine Jury bereits im zwei­ten Quar­tal 2026 ent­schei­den. Ein ent­spre­chen­der Bebau­ungs­plan­ent­wurf soll auf der Grund­la­ge der Wett­be­werbs­er­geb­nis­se ab dem drit­ten Quar­tal 2026 erar­bei­tet wer­den

Ab mor­gen dür­fen Geschäf­te sonn­tags öff­nen – vor­erst

14. März: Ab mor­gen dür­fen aus­ge­wähl­te Geschäf­te in War­ne­mün­de wie­der sonn­tags öff­nen. In wel­chem Zeit­raum und wer über­haupt, das ist der­zei­tig völ­lig offen. Denn das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern hat mit Urteil vom 12. März 2026 die der­zei­ti­ge Öff­nungs­zei­ten­ver­ord­nung des Lan­des für unwirk­sam erklärt. Das Urteil ist aller­dings noch nicht rechts­kräf­tig.  Alle Details unter. Land und Leu­te

Musi­­cal-Din­­ner im Kur­haus

12. März: Auf ein Musi­­cal- Din­ner dür­fen sich Freun­de die­ses Gen­re am 25. Sep­tem­ber freu­en. Denn dann kön­nen sie um 19.30 Uhr im Kur­haus War­ne­mün­de ein Show-Pro­­gramm der Extra­klas­se und High­lights aus den erfolg­reichs­ten klas­si­schen und aktu­el­len Musi­cals wie „König der Löwen“, „Mama Mia“, „Das Phan­tom der Oper“ oder „Tanz der Vam­pi­re“ erle­ben. Zudem kön­nen die Gäs­te die kuli­na­ri­sche Viel­falt aus aller Welt an einem Gala-Büfett erle­ben

Der unver­gess­li­che Musi­­cal-Abend ver­spricht ein Ambi­en­te, das das Flair der gro­ßen Büh­nen mit Live-Gesang und ori­gi­nal­ge­treu­en Kos­tü­men an die Ost­see brngt. Der Ticket­preis von 115 Euro schließt einen Wel­­co­­me-Drink, die Show und das Din­­ner-Büfett ein.

 

So in etwa soll sich künf­tig die “Pier7” am War­ne­mün­der Pas­sa­gier­kai prä­sen­tie­ren. Foto: susa

Bau­an­trag für “Pier7”

2. Febru­ar: Karls Tou­ris­mus GmbH plant, das mäch­tig in die Jah­re gekom­me­ne Gebäu­de „Pier7″ am War­ne­mün­der Kreu­z­­fahrt-Kai abzu­rei­ßen und durch einen moder­nen Neu­bau zu erset­zen. Ein ent­spre­chen­der Bau­an­trag (2025/IV/1295) liegt der Ros­to­cker Stadt­ver­wal­tung vor. Dort heißt es, dass das Vor­ha­ben pla­nungs­recht­lich zuläs­sig ist.

Vor­ge­se­hen ist es, das alte Gebäu­de abzu­rei­ßen und ein neu­es Kon­zept zu rea­li­sie­ren. Kon­kret geht es um einen Ersatz­neu­bau und um die Erwei­te­rung eines vor­han­de­nen Gebäu­des um Anbau­be­rei­che mit Dach­ter­ras­se. Die neue „Pier 7“ wird dann über 116 Sitz­plät­ze im Innen­be­reich, über 108 im Außen­be­reich im Erd­ge­schoss und 72 auf der Dach­ter­ras­se ver­fü­gen. Errich­tet wer­den soll auch eine Imbiss-Con­­tai­­ner­an­la­­ge. Die Inves­ti­ti­ons­sum­me wird mit 749.000,00 Euro bezif­fert. Die Län­ge des zwei­ge­schos­si­gen Gebäu­des wird mit 36,33, die Brei­te mit etwa 30,43 und die Höhe mit 5,86 bzw. 6,82 Meter ange­ge­ben. Vor­ge­se­hen sind 14 Pkw-Stel­l­­plä­t­­ze sowie 32 Fahr­rad­ab­stell­mög­lich­kei­ten. Ins­ge­samt ste­hen für Gas­tro­no­mie und Ver­kauf 900 Qua­drat­me­ter zur Ver­fü­gung.

Neue Lie­ge­plät­ze im Werft­be­cken

19. Janu­ar: Eine Groß­bau­stel­le ist für die nächs­ten Jah­re das Gelän­de am ehe­ma­li­gen Werft­be­cken. Wäh­rend die Abriss­ar­bei­ten in vol­lem Gan­ge sind, steht die Her­stel­lung der Lie­ge­plät­ze unmit­tel­bar bevor.  Wie Orts­amts­lei­te­rin Fran­ka Teu­bel auf der Sit­zung des Orts­bei­ra­tes für War­ne­mün­de und Died­richs­ha­gen infor­mier­te, ist dem Bei­rats-Vor­­­si­t­­zen­­den eine Ein­la­dung von der zustän­di­gen Anhö­rungs­be­hör­de zum Erör­te­rungs­ter­min nach § 73 Absatz 6 Lan­des­ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­setz M‑V (VwVfG M‑V) im Rah­men des Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens für das Vor­ha­ben „Umge­stal­tung Werft­be­cken War­ne­mün­de – Mari­ti­mer Gewer­be­park für nach­hal­ti­ge Energietechnologien/ Her­stel­lung der Lie­ge­plät­ze P09, P10 und P11 und Her­stel­lung der Vor­stell­flä­che und Nass­bag­ge­rung“ zuge­gan­gen. Der Erör­te­rungs­ter­min fin­det am 23. Janu­ar von 9 bis 15 Uhr im Bür­ger­schafts­saal des Ros­to­cker Rat­hau­ses, Neu­er Markt 1, 18055 Ros­tock, statt.

Bau­ge­neh­mi­gun­gen für WOMO-Platz lie­gen vor

7. Janu­ar: Umge­stal­tet wer­den soll der Park­platz Strand West, wie die Flä­che am Orts­aus­gang War­ne­mün­de in Rich­tung Died­richs­ha­gen nun offi­zi­ell genannt wird. Dar­über wur­de bereits auf einer Sit­zung des Orts­bei­ra­tes vor gerau­mer Zeit infor­miert. Wie ist der heu­ti­ge Sach­stand? Aal­glatt frag­te nach und erfuhr von Cars­ten Klehn, Pres­se­spre­cher der Woh­nungs­ge­sell­schaft WIRO: Seit eini­gen Wochen liegt uns auch die letz­te der drei not­wen­di­gen Bau­ge­neh­mi­gun­gen vor. Wir haben sofort die Aus­schrei­bung für das geplan­te klei­ne Gebäu­de (Sani­tär) gestar­tet. Anfang Janu­ar wer­den wir den Zuschlag ertei­len. Erst wenn wir wis­sen, wel­cher Anbie­ter das Haus in Modul­bau­wei­se errich­tet, kann die Aus­füh­rungs­pla­nung für die Erschlie­ßung begin­nen.

Im Früh­som­mer lie­gen dann alle Unter­la­gen vor, damit die Aus­schrei­bun­gen für die Erschlie­ßung (Lei­tun­gen) und den eigent­li­chen Bau des Park­plat­zes star­ten kön­nen. Der Zuschlag erfolgt im drit­ten Quar­tal. Die sich anschlie­ßen­de Bau­zeit beträgt etwa ein­ein­halb Jah­re.  Folg­lich kann der gesam­te Platz erst nach der Haupt­sai­son 2027 genutzt wer­den; Teil­be­rei­che sicher auch frü­her.

Zur Aus­füh­rungs­pla­nung gehört auch die Fra­ge­stel­lung, in wel­chem Umfang der Park­platz Strand West wäh­rend der Bau­zeit genutzt wer­den kann. Denn der Bau/ Umbau erfolgt nicht in allen Berei­chen zeit­gleich, son­dern in meh­re­ren Abschnit­ten.

Das Pro­jekt umfasst 163 Pkw-Stel­l­­plä­t­­ze und 55 Plät­zen für Wohn­mo­bi­le. Außer­dem ein klei­nes Ser­vice­ge­bäu­de mit allem, was durch­rei­sen­de Wohn­­mo-bilis­­ten bei einem Kurz­auf­ent­halt an tech­ni­scher Aus­stat­tung benö­ti­gen (Toi­let­ten, Duschen, Wasch­­ma­­schi­­nen-/Tro­ck­­ner-Raum, Ver­sor­gungs­au­to­mat). Außer­dem ent­steht eine Sta­ti­on, um Grau- und Schmutz­was­ser zu ent­sor­gen. Dazu Beleuch­tung, Schran­ken­an­la­ge. Die gesam­te Flä­che wird befes­tigt, ein Teil gepflas­tert.

Bes­se­re Bedin­gun­gen für Ret­tungs­schwim­mer

4. Janu­ar: Ret­tungs­schwim­mer aus allen Ecken der Bun­des­re­pu­blik kom­men jedes Jahr an die Ost­see und sor­gen sich an Ros­tocks Strän­den um das Wohl der Besu­cher. Nach Fei­er­abend haben die Frau­en und Män­ner, die meist ihren Urlaub für den Ret­­tungs­­­schwim­­mer-Dienst opfern, selbst­ver­ständ­lich ein Recht auf eine ver­nünf­ti­ge Unter­kunft. Das aber war in der Ver­gan­gen­heit nicht immer so. Des­halb hat man sich nun im Ros­to­cker Rat­haus und in Aus­schüs­sen der Bür­ger­schaft und letzt­lich auch auf der Deze­m­­ber-Sit­­zung der Bür­ger­schaft mit der dau­er­haf­ten Unter­brin­gung der Ret­tungs­schwim­mer beschäf­tigt.

Vor­ge­se­hen ist die Sanie­rung der bestehen­den Finn­hüt­ten in Mark­gra­fen­hei­de. Ziel der Maß­nah­me ist es, die Auf­ent­halts­be­din­gun­gen der Ein­satz­kräf­te nach­hal­tig zu ver­bes­sern und zugleich den funk­tio­na­len Anfor­de­run­gen eines moder­nen Was­ser­ret­tungs­diens­tes gerecht zu wer­den. Da sich das Vor­ha­ben inner­halb des Küs­ten­schutz­strei­fens befin­det, sind bau­li­che Ver­än­de­run­gen grund­sätz­lich unter­sagt. Eine Ent­wick­lung der bestehen­den Finn­hüt­ten kann daher aus­schließ­lich aus dem Bestand her­aus erfol­gen. War zunächst die Sanie­rung von sechs Finn­hüt­ten geplant, wur­de nach Abschluss der Wach­sai­son 2025 und in Vor­be­rei­tung auf 2026 sei­tens der DRK Was­ser­wacht ein zusätz­li­cher Bedarf zur Unter­brin­gung wei­te­rer ehren­amt­li­cher Ret­tungs­schwim­mer ange­mel­det. Des­halb ist nun die Sanie­rung von ins­ge­samt sie­ben Finn­hüt­ten vor­ge­se­hen ist.  Ergän­zend ist die Errich­tung eines neu­en Mehr­zweck­ge­bäu­des geplant, das auch für Schu­lun­gen, Koor­di­na­ti­on und sozia­le Akti­vi­tä­ten genutzt wer­den soll.

Ent­spre­chend den aktu­el­len Pla­nungs­stän­den belau­fen sich die Kos­ten auf rund 3.060.000,00. Der Rah­men­ter­min­plan sieht die Durch­füh­rung der Pla­­nungs- und Geneh­mi­gungs­pha­sen bis Früh­jahr 2026 und die anschlie­ßen­de Umset­zung der Bau­ar­bei­ten zwi­schen Herbst 2026 und Som­mer 2027 vor. Damit kann die Fer­tig­stel­lung bei­der Maß­nah­men vor Beginn der Wach­sai­son 2027 sicher­ge­stellt wer­den. Susa

Ein Foto von den mög­li­cher­wei­se bald in War­ne­mün­de behei­ma­te­ten Glo­cken mach­te Karl-Heinz Ball­off.

Gibt‘s Mit­te 2026 ein neu­es Glo­cken­ge­läut ?

18. Dezem­ber: Wie aal­glatt bereits berich­te­te, haben die bei­den War­ne­mün­der guss­ei­ser­nen Glo­cken aus dem Jah­re 1921 die eigent­li­che Läu­te­zeit von 100 Jah­ren über­schrit­ten, wes­halb man seit Län­ge­rem Aus­schau nach einem neu­en Geläut gehal­ten habe. Nun hat sich der Kirch­ge­mein­de­rat, so Karl-Heinz Ball­off vom För­der­ver­ein, nach die­ser län­ge­ren Suche und nach Abwä­gung für ein Bestands­ge­läut ent­schie­den, anstatt neu zu gie­ßen­de Glo­cken in Auf­trag zu geben.

Denn für unse­re Ev.-Luth. Kir­che zu War­ne­mün­de wur­de jetzt ein mög­li­ches pas­sen­des Glo­cken­ge­läut gefun­den. Pas­tor Ste­phan Fey, Kan­tor Sven Wer­ner und der Vor­sit­zen­de des För­der­ver­eins, Karl-Heinz Ball­off, haben es in Güters­loh besich­tigt und ange­hört. „Ein wun­der­schö­ner Klang jeder ein­zel­nen Glo­cke und auch im Zusam­men­spiel, das ist ein sehr gut pas­sen­der Ersatz für unse­re bei­den Eisen­guss­stahl­glo­cken“, ist die ein­hel­li­ge Mei­nung der Ver­tre­ter aus War­ne­mün­de. Zusam­men mit dem zustän­di­gen Glo­cken­sach­ver­stän­di­gen Dr. Claus Peter aus Hamm wur­den die nächs­ten Schrit­te bespro­chen.

Aal­glatt berich­tet wei­ter über den Fort­gang des Pro­jek­tes. mkad

Bebau­ung der Mit­tel­mo­le ist nicht vom Tisch

17. Dezem­ber: Die Mit­tel­mo­le, ein Are­al in aller­bes­ter Lage direkt am See­ka­nal und mit Aus­blick auf die Ost­see, wird als Park­platz genutzt. Wun­der­bar vor allem für die vie­len per Wohn­mo­bil Rei­sen­den, die dort gern und mit Aus­sicht par­ken. Jah­re ist es her, dass über Bebau­ungs-Pla­nun­­gen dis­ku­tiert wur­de. Die­se wur­den damals alle gestoppt. Bleibt das Gelän­de ein Park­platz? Aal­glatt frag­te nach in der Stadt­ver­wal­tung. Alle Details unter: Land und Leu­te

Neu­er WC Con­tai­ner zur Sai­son 2026

10. Dezem­ber: Auf die Nach­fra­ge des Orts­bei­ra­tes zum WC Stand­ort Park­stra­ße teilt das Amt für Umwelt- und Kli­ma­schutz mit, dass die RGS aktu­ell die Unter­la­gen zur Bau­ge­neh­mi­gung vor­be­rei­tet. Über den Som­mer sind Abstim­mun­gen zur Mach­bar­keit und Modell­aus­wahl erfolgt. Bis zur kom­men­den Sai­son soll am bis­he­ri­gen Stand­ort ein anspre­chend gestal­te­ter Con­tai­ner­bau ent­ste­hen. Die­ser besteht aus einem bar­rie­re­frei­en Modul und einem Modul für Damen und Her­ren. Aus­schlag­ge­bend waren die begrenzt geneh­mi­gungs­fä­hi­gen Platz­ver­hält­nis­se im Küs­ten­schutz­wald und die kurz­fris­ti­ge Verfügbarkeit/ Rea­li­sie­rung eines Con­tai­ners. Bei einer sach­ge­rech­ten Nut­zung wird eine ent­spre­chend lan­ge Test­pha­se mit einer Nut­zungs­dau­er von bis zu 10 Jah­ren erwar­tet.

Kein neu­er Zaun im Bereich Mit­tel­mo­le

9. Dezem­ber: Die Wiro hat­te im Juni infor­miert, vor­erst ohne neue Zaun­an­la­ge den Park­plat­zes Mit­tel­mo­le zu betrei­ben. Die Ver­ant­wort­li­chen des Woh­nungs­un­ter­neh­mens woll­ten zunächst die Sai­son abwar­ten und danach ent­schei­den, ob eine neue Zaun­an­la­ge errich­tet wer­den muss. Nun hat die Wiro die Sai­son auf der Mit­tel­mo­le seit dem Rück­bau der Stahl­blech­wand aus­ge­wer­tet und sieht kei­nen Hand­lungs­be­darf, hier eine neue Ein­frie­dung zu schaf­fen. Es gab kei­ne Auf­fäl­lig­kei­ten, die durch Nut­zer des Park­plat­zes und ande­re Betei­lig­te im öffent­li­chen Raum ver­ur­sacht wur­den.

Im Bereich Werft­be­cken  ist  Action. Im west­li­chen Plan­ge­biet lau­fen seit Novem­ber bau­vor­be­rei­ten­de Maß­nah­men für die Medi­en- und Stra­ßen­er­schlie­ßung wie der Auf­bruch von Flä­chen­be­fes­ti­gun­gen und Kampf­mit­tel­son­die­run­gen.                                                                                                                         Foto: susa

Action im Bereich Werft­be­cken

8. Dezem­ber: Im Bereich Werft­be­cken ist Action. Bag­ger und rie­si­ge Krä­ne sind im Ein­satz. Was pas­siert dort gera­de? Aal­glatt gaben die Fra­ge wei­ter an die Pres­se­stel­le der Stadt, die wie­der­um fol­gen­de Ant­wort aus dem Hafen und See­manns­amt erhal­ten hat:

Die Stadt­ver­wal­tung ist zu Beginn des Jah­res 2025 in die Umset­zungs­pha­se zur Umge­stal­tung des War­ne­mün­der Werft­be­ckens sowie der umge­ben­den Flä­chen­be­rei­che (ehem. Werft­ge­län­de) gestar­tet.

Zunächst wur­den zur Bau­feld­frei­ma­chung die umfang­rei­chen Vege­­ta­­ti­ons- und Baum­be­stän­de gero­det, bevor im Som­mer dann mit dem ober­ir­di­schen Abbruch begon­nen wer­den konn­te. Der Gebäu­de­rück­bau und die damit ver­bun­de­ne Schad­stoff­sa­nie­rung sind aktu­ell etwa zur Hälf­te fer­tig­ge­stellt und wer­den  vor­aus­sicht­lich noch bis in den Som­mer 2026 dau­ern.

Seit Novem­ber lau­fen im west­li­chen Plan­ge­biet bau­vor­be­rei­ten­de Maß­nah­men für die Medi­en- und Stra­ßen­er­schlie­ßung, wie der Auf­bruch von Flä­chen­be­fes­ti­gun­gen und Kampf­mit­tel­son­die­run­gen.

Wei­ter­hin begin­nen im Janu­ar 2026 die was­ser­sei­ti­gen Bau­ar­bei­ten zur Her­stel­lung der neu­en Lie­ge­plät­ze P09, P10 und P11 im Werft­be­cken. Geplant ist, die Was­ser­bau­ar­bei­ten bis Ende 2027 weit­ge­hend abzu­schlie­ßen.

Ab Febru­ar 2026 ist geplant, die land­sei­ti­ge Boden­sa­nie­rung der im Vor­hin­ein fest­ge­stell­ten Kon­ta­mi­na­ti­ons­schwer­punk­te zu star­ten. Die größ­ten­teils durch Boden­aus­tausch erfol­gen­de Sanie­rung von ins­ge­samt etwa 80.000 m³ Boden soll bis Ende 2026 fer­tig­ge­stellt sein. In den betrof­fe­nen Berei­chen wird unmit­tel­bar dar­an anschlie­ßend die Erschlie­ßung der zukünf­ti­gen Bau­flä­chen ver­voll­stän­digt.